
sich etwas gönnen
Sich selbst etwas Gutes tun oder sich eine besondere Freude, eine Pause oder einen Luxus erlauben.
Nach der anstrengenden Woche gönne ich mir ein langes Bad.
Loading your saved state.

Sich selbst etwas Gutes tun oder sich eine besondere Freude, eine Pause oder einen Luxus erlauben.
Nach der anstrengenden Woche gönne ich mir ein langes Bad.

Jemandem einen Erfolg, einen Vorteil oder ein Vergnügen nicht neiden, sondern es ihm von Herzen zugestehen.
Ich gönne dir den Sieg, du hast hart dafür gearbeitet.
„Gönnen“ ist ein Verb, das fast immer mit einer Person im Dativ und einer Sache im Akkusativ verwendet wird. Die Struktur lautet: Jemand (Subjekt) gönnt jemandem (Dativ) etwas (Akkusativ).
Ich gönne meiner Kollegin (Dativ) die Beförderung (Akkusativ).
Wenn man sich selbst etwas Gutes tut, wird „gönnen“ reflexiv verwendet. Die Person steht dann als Reflexivpronomen im Dativ: „sich (Dativ) etwas (Akkusativ) gönnen“.
Heute Abend gönne ich mir ein gutes Buch und eine Tasse Tee.
Wenn man sich etwas gönnt, sind es oft kleine Luxus- oder Genussmomente im Alltag. Typische Beispiele sind: „sich eine Pause gönnen“, „sich ein Stück Schokolade gönnen“ oder „sich einen freien Tag gönnen“.
Nach dem Sport gönne ich mir immer eine lange, heiße Dusche.
„Jemandem etwas gönnen“ ist das positive Gegenteil von Neid. Es drückt aus, dass man sich aufrichtig für den Erfolg oder das Glück einer anderen Person freut und es ihr von Herzen zugesteht.
Er hat so viel gelernt, ich gönne ihm die gute Note von Herzen.
Sich etwas leisten bedeutet, genug Geld für einen Kauf oder Luxus zu haben. Sich etwas gönnen betont dagegen die bewusste Freude, die man sich damit macht. Wer über die finanzielle Möglichkeit spricht, verwendet leisten; wer sich bewusst etwas Gutes tut, verwendet gönnen.

Nach der anstrengenden Woche gönnt sie sich das teure Abendessen.
Nach der Gehaltserhöhung kann sie sich das teure Abendessen leisten.