
verheißen
Etwas feierlich oder nachdrücklich versprechen oder zusagen.
Der König verhieß dem Volk eine bessere Zukunft.
verheißen – verhieß – hat verheißen
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Etwas feierlich oder nachdrücklich versprechen oder zusagen.
Der König verhieß dem Volk eine bessere Zukunft.

Anzeichen für etwas Zukünftiges sein und erwarten lassen, dass etwas Bestimmtes eintreten wird.
Die dunklen Wolken verheißen kein gutes Wetter.
| ich | verheiße |
|---|---|
| du | verheißt |
| er/sie/es | verheißt |
| wir | verheißen |
| ihr | verheißt |
| sie | verheißen |
| ich | verhieß |
|---|---|
| du | verhießest verhießt |
| er/sie/es | verhieß |
| wir | verhießen |
| ihr | verhießt |
| sie | verhießen |
| ich | habe verheißen |
|---|---|
| du | hast verheißen |
| er/sie/es | hat verheißen |
| wir | haben verheißen |
| ihr | habt verheißen |
| sie | haben verheißen |
| du | verheiß! verheiße! |
|---|---|
| ihr | verheißt! |
| Sie | verheißen Sie! |
| ich | hatte verheißen |
|---|---|
| du | hattest verheißen |
| er/sie/es | hatte verheißen |
| wir | hatten verheißen |
| ihr | hattet verheißen |
| sie | hatten verheißen |
| ich | werde verheißen |
|---|---|
| du | wirst verheißen |
| er/sie/es | wird verheißen |
| wir | werden verheißen |
| ihr | werdet verheißen |
| sie | werden verheißen |
| ich | verheiße |
|---|---|
| du | verheißest |
| er/sie/es | verheiße |
| wir | verheißen |
| ihr | verheißet |
| sie | verheißen |
Für die indirekte Rede.
| ich | verhieße |
|---|---|
| du | verhießest |
| er/sie/es | verhieße |
| wir | verhießen |
| ihr | verhießet |
| sie | verhießen |
Für Wünsche und „würde“.
| Infinitiv | verheißen |
|---|---|
| mit zu | zu verheißen |
| Partizip I | verheißend |
| Partizip II | verheißen |
„Verheißen“ ist ein untrennbares Verb: Die Vorsilbe „ver-“ bleibt im Hauptsatz und im Nebensatz mit dem Verb verbunden. Dadurch steht das Verb zum Beispiel als „verheißt“ oder „verhieß“ immer in einer Einheit.
Die neue Entwicklung verheißt große Chancen.
Sie glaubte, dass die Entwicklung große Chancen verheißt.
„Verheißen“ klingt meist gehoben, feierlich oder literarisch und kommt häufig in Reden, literarischen Texten und eindrucksvollen Beschreibungen vor.
Der feierliche Vertrag verheißt den Menschen eine friedliche Zukunft.
In der Bedeutung „feierlich versprechen“ steht die Person, der etwas versprochen wird, im Dativ. Das Versprochene steht meist im Akkusativ: jemandem etwas verheißen.
Die Herrscherin verhieß den Bürgern eine Zeit des Wohlstands.
In der Bedeutung „Anzeichen für etwas Zukünftiges sein“ steht „verheißen“ oft mit Ausdrücken wie „nichts Gutes“, „große Chancen“ oder „eine schwierige Zeit“. Häufig sind Wetter, Entwicklungen oder andere Anzeichen das Subjekt.
Die anhaltende Dürre verheißt für die Landwirtschaft nichts Gutes.