die Verherrlichung
Die Handlung, jemanden oder etwas übermäßig zu loben, zu preisen oder idealisiert darzustellen, oft in einer Weise, die die Realität beschönigt.
Die Verherrlichung von Gewalt in den Medien wird von vielen kritisiert.

Verherrlichung
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Die Handlung, jemanden oder etwas übermäßig zu loben, zu preisen oder idealisiert darzustellen, oft in einer Weise, die die Realität beschönigt.
Die Verherrlichung von Gewalt in den Medien wird von vielen kritisiert.

Das Wort leitet sich vom Verb „verherrlichen“ ab. Dieses besteht aus der Vorsilbe „ver-“ und dem Adjektiv „herrlich“. Es bedeutet wörtlich, etwas herrlich oder glorreich zu machen oder darzustellen.
Manche Filme werden für ihre Verherrlichung eines unrealistischen Lebensstils kritisiert.
Um zu sagen, was verherrlicht wird, steht danach meist ein Nomen im Genitiv oder eine „von“-Konstruktion mit Dativ.
Die Verherrlichung des Krieges ist ein gefährlicher Trend.
Dieses Wort hat fast immer eine negative Bedeutung. Es wird verwendet, um zu kritisieren, dass etwas Positives übertrieben und die negativen Seiten ignoriert werden.
Historiker warnen vor der Verherrlichung autoritärer Herrscher.
„die Verehrung“ und „die Verherrlichung“ haben beide mit starker Bewunderung zu tun. „Verehrung“ klingt meistens positiv oder respektvoll: Man achtet jemanden sehr und bewundert ihn. „Verherrlichung“ bedeutet dagegen, dass jemand oder etwas übertrieben gelobt und zu schön dargestellt wird. Dabei werden Probleme oder Fehler oft ausgeblendet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide sehr starke Bewunderung ausdrücken. Wichtig ist: „Verehrung“ betont Respekt, „Verherrlichung“ betont Übertreibung und eine einseitig positive Darstellung.

Der Film wurde kritisiert, weil er wie eine Verherrlichung von Gewalt wirkt.
Ihre Verehrung für die Ärztin ist groß, weil diese vielen Menschen geholfen hat.