
die Verklärung
Die idealisierende oder beschönigende Darstellung von etwas oder jemandem, oft im Rückblick, wodurch es besser erscheint, als es war.
In seinen Memoiren neigt der Autor zur Verklärung seiner eigenen Rolle in den Ereignissen.
Verklärung
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Die idealisierende oder beschönigende Darstellung von etwas oder jemandem, oft im Rückblick, wodurch es besser erscheint, als es war.
In seinen Memoiren neigt der Autor zur Verklärung seiner eigenen Rolle in den Ereignissen.

Im religiösen Kontext, speziell im Christentum, die wundersame Verwandlung Jesu auf einem Berg, bei der sein göttliches Wesen sichtbar wurde.
Raffaels letztes Gemälde stellt die Verklärung Christi dar.

Ein glückseliger, strahlender Gesichtsausdruck, der eine tiefe innere Freude oder Erleuchtung widerspiegelt.
Als sie die Nachricht hörte, trat ein Ausdruck reiner Verklärung auf ihr Gesicht.
„Verklärung“ kommt vom Verb „verklären“. Die Endung „-ung“ bildet das Nomen. Im Wort steckt der Stamm „klar“, und die Vorsilbe „ver-“ deutet eine Veränderung oder Intensivierung an – etwas wird „über-klar“ oder idealisiert dargestellt.
Er neigt dazu, seine Schulzeit zu verklären.
Das Wort „Verklärung“ gehört einem gehobenen, eher poetischen oder bildungssprachlichen Register an. Im normalen Alltag wird es selten verwendet.
Seine Beschreibung des einfachen Landlebens grenzte an Verklärung.
Der Kontext verrät die Bedeutung: Geht es um Erinnerung oder Geschichte, ist die idealisierende Darstellung gemeint. Im religiösen oder kunsthistorischen Kontext ist die biblische Szene gemeint. Geht es um ein Gesicht, ist der glückliche Ausdruck gemeint.
Die Verklärung der Vergangenheit verhindert oft eine kritische Auseinandersetzung.
Im Sinne der Idealisierung spricht man oft von der „Verklärung der Vergangenheit“, der „Verklärung der Kindheit“ oder man sagt, dass jemand „zur Verklärung neigt“.
Viele ältere Menschen neigen zur Verklärung ihrer Jugendzeit.
Beide Wörter bezeichnen eine übermäßig positive Darstellung. Verherrlichung betont das ausdrückliche Loben und Feiern einer Person oder Sache. Verklärung meint eher einen beschönigenden, oft rückblickenden Blick, bei dem negative Seiten ausgeblendet werden.

Das Ausblenden aller damaligen Probleme macht den Film zu einer Verklärung seiner Regierungszeit.
Das ständige Lob des früheren Herrschers macht den Film zu einer Verherrlichung seiner Regierungszeit.