verlinken
In einem digitalen Dokument, zum Beispiel einer Webseite oder einer E-Mail, eine aktive Verbindung (einen Hyperlink) zu einer anderen Datei oder Webseite herstellen.
Kannst du bitte den Artikel in deiner E-Mail verlinken?

Loading your saved state.
In einem digitalen Dokument, zum Beispiel einer Webseite oder einer E-Mail, eine aktive Verbindung (einen Hyperlink) zu einer anderen Datei oder Webseite herstellen.
Kannst du bitte den Artikel in deiner E-Mail verlinken?

„Verlinken“ ist ein modernes Verb, das vom Nomen „der Link“ abgeleitet ist, welches aus dem Englischen stammt. Die Vorsilbe „ver-“ wird hier genutzt, um aus dem Nomen ein Verb zu bilden.
Der Link in der E-Mail funktioniert nicht.
Das Verb „verlinken“ ist untrennbar. Die Vorsilbe „ver-“ bleibt in allen Satzformen und Zeiten fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er hat den neuen Blogbeitrag auf seiner Startseite verlinkt.
Man verlinkt immer ein Akkusativobjekt. Oft wird zusätzlich mit einer Präposition angegeben, wo der Link platziert wird, z.B. „etwas auf einer Webseite verlinken“ oder „etwas in einem Dokument verlinken“.
Die Autorin verlinkt alle Quellen am Ende des Artikels.
„verbinden“ und „verlinken“ haben beide mit einer Verbindung zu tun. „verbinden“ ist aber viel allgemeiner: Man kann Kabel, Geräte, Wege oder auch einen Anruf verbinden. „verlinken“ benutzt man nur im digitalen Bereich, wenn man in einem Text, auf einer Webseite oder in einer E-Mail einen anklickbaren Link setzt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil ein Link auch eine Art Verbindung ist. Praktisch gilt: Für Technik und reale Dinge passt meistens „verbinden“, für anklickbare Internet-Links passt „verlinken“.

Im Kurs verlinkt der Lehrer einen Artikel auf der Lernplattform.
Zum Drucken verbindet Lena den Laptop mit dem neuen Gerät.