
sich vermählen
Eine gehobene oder veraltete Bezeichnung für heiraten; die Ehe miteinander eingehen.
Das Paar wird sich im Frühling auf einem alten Schloss vermählen.
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Eine gehobene oder veraltete Bezeichnung für heiraten; die Ehe miteinander eingehen.
Das Paar wird sich im Frühling auf einem alten Schloss vermählen.

Im übertragenen Sinne für das harmonische Verbinden oder Verschmelzen von zwei unterschiedlichen Dingen, oft im künstlerischen oder kulinarischen Kontext.
In diesem Gericht vermählen sich traditionelle Rezepte mit modernen Einflüssen.
„Vermählen“ gehört zur Wortfamilie von „der Gemahl“ (Ehemann) und „die Gemahlin“ (Ehefrau). Diese Wörter teilen einen alten Wortstamm und gehören alle einem gehobenen, formellen Sprachstil an.
Der Prinz und seine Gemahlin werden das Land regieren.
Die Bedeutung des Wortes erkennen Sie am Subjekt: Handelt es sich um Personen, bedeutet es „heiraten“. Handelt es sich um Dinge oder Konzepte (z.B. Aromen, Stile, Ideen), bedeutet es „harmonisch verbinden“.
Das königliche Paar wird sich im Sommer vermählen.
In der Bedeutung „heiraten“ ist „sich vermählen“ sehr formell, poetisch oder sogar veraltet. Im normalen Sprachgebrauch wird fast immer „heiraten“ verwendet.
In alten Romanen liest man oft, dass die Liebenden sich am Ende vermählen.
Wenn es um das Heiraten geht, wird das Verb immer reflexiv verwendet: „sich vermählen“. Oft folgt die Präposition „mit“, um den Partner zu nennen.
Sie hat sich mit ihrer Jugendliebe vermählt.
„Verheiraten“ bedeutet normalerweise, dass jemand eine andere Person mit jemandem verheiratet oder die Ehe für sie herbeiführt. „Sich vermählen“ beschreibt dagegen, dass die beiden Personen selbst heiraten, und klingt gehoben oder veraltet. Verwende „verheiraten“ für die vermittelnde Person und „sich vermählen“ für das Paar.

Die Tochter und der Mann vermählten sich im folgenden Frühjahr.
Die Eltern verheirateten ihre Tochter mit einem Mann aus dem Nachbardorf.