
vermeintlich
Beschreibt etwas, das angenommen oder vermutet wird, sich aber später als falsch oder anders herausstellt. Synonym zu „angeblich”.
Der vermeintliche Experte hatte in Wahrheit keine Ahnung von dem Thema.
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Beschreibt etwas, das angenommen oder vermutet wird, sich aber später als falsch oder anders herausstellt. Synonym zu „angeblich”.
Der vermeintliche Experte hatte in Wahrheit keine Ahnung von dem Thema.
Das Wort leitet sich vom Verb „meinen“ (im Sinne von „glauben“, „vermuten“) ab. Es beschreibt etwas, das nur fälschlicherweise für wahr gehalten oder angenommen wird.
Der vermeintliche Gewinn war nur eine Werbemasche.
„Vermeintlich“ signalisiert immer einen Gegensatz zwischen Schein und Realität. Der Satz oder der Kontext macht meist deutlich, dass die Annahme falsch war.
Die vermeintliche Abkürzung stellte sich als großer Umweg heraus.
Häufig wird „vermeintlich“ in Bezug auf Personen oder deren Eigenschaften verwendet. Typische Kombinationen sind „der vermeintliche Täter“, „der vermeintliche Freund“ oder „die vermeintliche Sicherheit“.
Die Polizei verhaftete den vermeintlichen Dieb, der aber unschuldig war.
Sogenannt greift eine verwendete Bezeichnung auf und kann zeigen, dass der Sprecher sie für unpassend hält. Vermeintlich beschreibt dagegen etwas, das für richtig gehalten wurde, sich aber als falsch oder anders herausstellt. Bei einer „Lösung“ betrifft sogenannt also den Namen, vermeintlich den Irrtum.

Die vermeintliche Lösung schien zuerst zu funktionieren, löste das Problem aber nicht.
Die sogenannte Lösung wurde von der Firma groß angekündigt, löste das Problem aber nicht.