verpflichtend
So, dass man dazu gezwungen ist, etwas zu tun; obligatorisch oder vorgeschrieben.
Die Teilnahme an dem Sicherheitstraining ist für alle neuen Mitarbeiter verpflichtend.

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So, dass man dazu gezwungen ist, etwas zu tun; obligatorisch oder vorgeschrieben.
Die Teilnahme an dem Sicherheitstraining ist für alle neuen Mitarbeiter verpflichtend.

Dieses Wort leitet sich von „die Pflicht“ (duty, obligation) ab. Das Verb „verpflichten“ bedeutet, jemanden zu etwas zu zwingen. „Verpflichtend“ ist das Partizip I und wird als Adjektiv mit der Bedeutung „obligatorisch“ verwendet.
Der Vertrag verpflichtet beide Seiten zur Einhaltung der Regeln.
Um anzugeben, für wen etwas obligatorisch ist, wird die Präposition „für“ mit dem Akkusativ verwendet. Diese Konstruktion ist sehr häufig.
Das Tragen eines Helms ist für alle Radfahrer auf dem Werksgelände verpflichtend.
„Verpflichtend“ wird oft mit Nomen kombiniert, die eine Aktivität oder Anforderung beschreiben. Typisch sind „verpflichtende Teilnahme“, „verpflichtender Termin“, „verpflichtender Kurs“ oder „verpflichtende Angabe“.
Für den Erhalt des Zertifikats ist die Teilnahme an allen Modulen verpflichtend.
„notwendig“ und „verpflichtend“ können beide ausdrücken, dass man etwas tun muss. „notwendig“ sagt vor allem, dass etwas für ein Ziel gebraucht wird oder sinnvollerweise nicht fehlen darf. „verpflichtend“ sagt, dass es eine Regel, Vorschrift oder Pflicht gibt. Man kann die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen oft keine freie Wahl besteht. Der Grund ist aber anders: „notwendig“ kommt aus der Sache selbst, „verpflichtend“ kommt von einer Regel oder Anordnung.

Am Abend ist die Teilnahme an der Teamsitzung verpflichtend.
Für die lange Fahrt ist eine Pause notwendig.