zwingend
Absolut notwendig, obligatorisch oder unumgänglich.
Für diese Position ist ein Hochschulabschluss zwingend erforderlich.

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Absolut notwendig, obligatorisch oder unumgänglich.
Für diese Position ist ein Hochschulabschluss zwingend erforderlich.

Das Adjektiv „zwingend“ leitet sich vom Verb „zwingen“ (to force, to compel) ab. Es beschreibt etwas, das eine so starke logische oder notwendige „Kraft“ hat, dass man es nicht ignorieren kann.
Aus familiären Gründen musste er die Reise zwingend absagen.
In der Bedeutung „notwendig“ wird „zwingend“ oft verstärkend mit anderen Adjektiven kombiniert. Häufige Wendungen sind „zwingend erforderlich“, „zwingend notwendig“ oder „zwingend vorgeschrieben“.
Eine Anmeldung für den Kurs ist zwingend erforderlich.
Wenn es um Logik geht, steht „zwingend“ oft mit Nomen, die mit Argumentation zu tun haben. Typische Beispiele sind „ein zwingender Grund“, „ein zwingendes Argument“ oder „ein zwingender Beweis“.
Das ist kein zwingendes Argument für eine Gesetzesänderung.
„unbedingt“ und „zwingend“ können beide ausdrücken, dass etwas sehr wichtig oder notwendig ist. „unbedingt“ ist ein Adverb und steht oft bei einem Verb: Etwas soll auf jeden Fall passieren. „zwingend“ ist ein Adjektiv und beschreibt eher eine Regel, einen Grund oder eine Voraussetzung, die keine Wahl lässt. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide stark klingen. Praktisch gilt: Bei einer Bitte oder Aufforderung passt oft „unbedingt“, bei Pflicht, Regel oder Notwendigkeit passt oft „zwingend“.

Vor der Reise ist eine Kontrolle der Heizung nicht zwingend, aber sinnvoll.
Du musst nach dem Unterricht unbedingt bei deinen Eltern anrufen.