verplanen
Etwas, meist Zeit oder Geld, vollständig für bestimmte Zwecke einteilen oder reservieren, sodass nichts mehr davon übrig ist.
Ich kann dir leider nicht helfen, mein ganzes Wochenende ist schon verplant.

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Etwas, meist Zeit oder Geld, vollständig für bestimmte Zwecke einteilen oder reservieren, sodass nichts mehr davon übrig ist.
Ich kann dir leider nicht helfen, mein ganzes Wochenende ist schon verplant.

Das Verb 'verplanen' hat die Vorsilbe 'ver-' und ist deshalb untrennbar. Die Vorsilbe bleibt in allen Konjugationen und Satzformen fest mit dem Verb verbunden.
Sie verplant ihr Gehalt immer schon am Anfang des Monats.
Die Vorsilbe 'ver-' hat hier zwei Funktionen. Ohne Reflexivpronomen bedeutet sie 'vollständig aufbrauchen' (das ganze Geld ist verplant). Mit Reflexivpronomen ('sich verplanen') bedeutet sie, einen Fehler zu machen.
Sein Urlaub ist schon komplett mit Terminen verplant.
Wenn du einen Fehler in der Planung ausdrücken möchtest, musst du das Verb reflexiv verwenden: 'sich verplanen'. Das Reflexivpronomen ('mich', 'dich', 'sich' etc.) ist für diese Bedeutung obligatorisch.
Wir haben uns mit dem Budget für die Renovierung total verplant.
„sich etwas einteilen“ und „verplanen“ können beide mit Planung von Zeit, Geld oder Kraft zu tun haben. „sich etwas einteilen“ klingt kontrolliert und sparsam: Man plant so, dass die vorhandenen Mittel reichen. „verplanen“ bedeutet dagegen oft, dass Zeit oder Geld schon vollständig für bestimmte Zwecke reserviert ist. Dann bleibt nichts frei. „sich verplanen“ bedeutet außerdem, dass man bei der Planung einen Fehler macht. Deshalb ist „einteilen“ eher positiv und bewusst, während „verplanen“ oft nach zu voller oder falscher Planung klingt.

Mein Wochenende ist schon komplett verplant, deshalb kann ich nicht mitkommen.
Vor der Prüfung teile ich mir die Lernzeit genau ein.