
verschwimmen
Die klaren Konturen oder Grenzen von etwas verlieren und unscharf oder undeutlich werden. Dies kann sich auf visuelle Eindrücke oder Farben beziehen.
Durch den Regen verschwammen die Lichter der Stadt zu bunten Flecken.
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Die klaren Konturen oder Grenzen von etwas verlieren und unscharf oder undeutlich werden. Dies kann sich auf visuelle Eindrücke oder Farben beziehen.
Durch den Regen verschwammen die Lichter der Stadt zu bunten Flecken.

Im übertragenen Sinn: Die klaren Unterschiede oder Abgrenzungen zwischen abstrakten Dingen wie Ideen, Erinnerungen oder Verantwortlichkeiten werden unklar und vermischen sich.
In diesem Projekt verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit.
Das Verb setzt sich aus 'ver-' und 'schwimmen' zusammen. Man kann es sich bildlich vorstellen: Die klaren Konturen 'schwimmen' weg und lösen sich auf, bis sie unklar werden.
Im Nebel verschwammen die Umrisse der Bäume.
Da 'verschwimmen' eine Zustandsänderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb 'sein' gebildet, nicht mit 'haben'.
Die Farben auf dem nassen Papier sind ineinander verschwommen.
In der übertragenen Bedeutung wird 'verschwimmen' sehr häufig mit dem Nomen 'die Grenzen' verwendet. Die Wendung 'die Grenzen verschwimmen' ist eine feste Kombination.
In ihrem Job verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben oft.
Bei Farben beschreibt verlaufen das unkontrollierte Fließen und Vermischen. Verschwimmen bezeichnet dagegen vor allem das Ergebnis: Konturen und Grenzen werden unscharf. Wenn die Bewegung der Farbe wichtig ist, passt verlaufen; bei der fehlenden Schärfe passt verschwimmen.

Durch die Feuchtigkeit verschwammen die Grenzen zwischen der blauen und der gelben Fläche.
Auf dem nassen Papier verlief die blaue Farbe in die gelbe Fläche.