
jemandem die Sprache verschlagen
Jemanden durch Überraschung, Schock oder Erstaunen sprachlos machen.
Als sie den Hauptpreis gewann, hat es ihr vor Freude die Sprache verschlagen.
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Jemanden durch Überraschung, Schock oder Erstaunen sprachlos machen.
Als sie den Hauptpreis gewann, hat es ihr vor Freude die Sprache verschlagen.

Durch Zufall, Schicksal oder unvorhergesehene Umstände an einen bestimmten, oft abgelegenen oder unerwarteten Ort gelangen.
Nach dem Studium hat es ihn für einen Job nach Südamerika verschlagen.
Das Verb „verschlagen“ wird heute fast nur noch in zwei festen Wendungen verwendet. Es ist ein untrennbares Verb, das auf dem Grundverb „schlagen“ basiert.
Es verschlägt mich selten in diese Gegend der Stadt.
Achte auf den Kasus der Person: Wenn jemand sprachlos ist, steht die Person im Dativ („es verschlägt mir die Sprache“). Wenn jemand an einen Ort gelangt, steht die Person im Akkusativ („es verschlägt mich nach …“).
Bei diesem Anblick hat es ihm die Sprache verschlagen.
Die Wendung hat eine feste Struktur: „es verschlägt jemandem (Dativ) die Sprache“. Das unpersönliche „es“ ist dabei das Subjekt des Satzes.
Deine Großzügigkeit verschlägt mir die Sprache!
Diese Wendung folgt dem Muster „es verschlägt jemanden (Akkusativ) + Ortsangabe“. Sie drückt aus, dass das Erreichen des Ortes zufällig oder schicksalhaft war.
Wen verschlägt es denn so spät noch hierher?