
die Verweigerung
Die Handlung, etwas abzulehnen oder nicht zu tun, was von einem gefordert oder erwartet wird. Eine bewusste Ablehnung einer Anweisung, Bitte oder Pflicht.
Seine ständige Verweigerung, bei der Hausarbeit zu helfen, führte zu Streit.
Verweigerung
die Verweigerung, die Verweigerungen
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Die Handlung, etwas abzulehnen oder nicht zu tun, was von einem gefordert oder erwartet wird. Eine bewusste Ablehnung einer Anweisung, Bitte oder Pflicht.
Seine ständige Verweigerung, bei der Hausarbeit zu helfen, führte zu Streit.

Speziell die Ablehnung des Wehrdienstes aus Gewissensgründen. Oft als Kurzform für „Kriegsdienstverweigerung“ verwendet.
Er hat die Verweigerung beantragt und leistet stattdessen Zivildienst.
| Genus | feminin die |
|---|---|
| Plural | die Verweigerungen |
| Genitiv | der Verweigerung |
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Verweigerung | die Verweigerungen |
| Akkusativ | die Verweigerung | die Verweigerungen |
| Dativ | der Verweigerung | den Verweigerungen |
| Genitiv | der Verweigerung | der Verweigerungen |
Der Artikel ändert sich mit dem Fall; er ist farbig markiert.
Das Nomen „die Verweigerung“ leitet sich direkt vom Verb „verweigern“ ab. Es beschreibt die Handlung des Ablehnens. Wer das Verb kennt, kann die Bedeutung des Nomens leicht erschließen.
Er verweigerte die Aussage vor Gericht.
Seine Verweigerung wurde im Protokoll vermerkt.
Um auszudrücken, was genau verweigert wird, steht nach „Verweigerung“ oft ein Nomen im Genitiv. Alternativ kann auch eine „von“-Konstruktion mit Dativ verwendet werden.
Die Verweigerung der Zusammenarbeit erschwerte die Situation.
Die Verweigerung von Nahrung ist ein ernstes Symptom.
Diese spezielle Bedeutung ist meist durch den Kontext klar erkennbar. Wörter wie „Kriegsdienst“, „Wehrdienst“ oder „Zivildienst“ signalisieren, dass die Ablehnung des Militärdienstes gemeint ist.
Seine Verweigerung des Kriegsdienstes wurde aus Gewissensgründen anerkannt.
Ablehnung bezeichnet allgemein, dass eine Bitte oder ein Antrag nicht angenommen wird. Verweigerung betont, dass jemand eine verlangte oder erwartete Handlung bewusst nicht ausführt. Bei einem Antrag passt daher Ablehnung; beim bewussten Nichtleisten passt Verweigerung besser.

Die Chefin begründete ihre Verweigerung, den genehmigten Urlaub einzutragen.
Die Chefin begründete die Ablehnung seines Urlaubsantrags.