
verwerflich
Moralisch stark abzulehnen und tadelnswert. Der Begriff beschreibt Handlungen oder Gesinnungen, die gegen grundlegende ethische Prinzipien verstoßen.
Es ist moralisch verwerflich, die Gutgläubigkeit älterer Menschen auszunutzen.
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Moralisch stark abzulehnen und tadelnswert. Der Begriff beschreibt Handlungen oder Gesinnungen, die gegen grundlegende ethische Prinzipien verstoßen.
Es ist moralisch verwerflich, die Gutgläubigkeit älterer Menschen auszunutzen.
Das Adjektiv „verwerflich“ leitet sich vom Verb „verwerfen“ ab, was „ablehnen“ oder „zurückweisen“ bedeutet. Eine verwerfliche Handlung ist also eine, die man moralisch ablehnen sollte.
Sein Verhalten wurde von allen als zutiefst verwerflich angesehen.
„Verwerflich“ ist ein sehr starkes und wertendes Wort, das man nicht für alltägliche Fehler benutzt. Es beschreibt schwerwiegende moralische oder ethische Verstöße und wird oft in formeller Sprache verwendet.
Die Ausbeutung von Arbeitskräften ist ethisch verwerflich.
„Verwerflich“ beschreibt oft abstrakte Nomen wie „Handlung“, „Tat“, „Gedanke“ oder „Gesinnung“. Es wird auch häufig mit Adverbien wie „moralisch“, „ethisch“ oder „zutiefst“ kombiniert, um die Kritik zu verstärken.
Er hatte den verwerflichen Plan, seine Partnerin zu betrügen.
Beide Wörter bewerten etwas negativ, aber verwerflich bezeichnet eine Handlung oder Gesinnung als moralisch stark falsch. Verächtlich zeigt dagegen vor allem Geringschätzung oder eine herablassende Haltung. Verwende verwerflich für die ethische Beurteilung und verächtlich für den Ausdruck von Verachtung.

Viele Menschen finden es verwerflich, eine hilflose Person absichtlich zu täuschen.
Er sah den neuen Kollegen verächtlich an, weil er dessen Meinung nicht ernst nahm.