die Verkündung
Die formelle und öffentliche Bekanntgabe von etwas Wichtigem, wie einem Gesetz, einem Urteil oder einer offiziellen Entscheidung.
Alle warteten schweigend auf die Verkündung des Urteils durch den Richter.

Verkündung
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Die formelle und öffentliche Bekanntgabe von etwas Wichtigem, wie einem Gesetz, einem Urteil oder einer offiziellen Entscheidung.
Alle warteten schweigend auf die Verkündung des Urteils durch den Richter.

„Verkündung“ ist das Nomen zum Verb „verkünden“. Beide Wörter gehören zur Wortfamilie von „Kunde“ (Nachricht, Information) und beschreiben das offizielle Bekanntmachen von etwas. Die Endung „-ung“ macht die Handlung des Verbs zu einem Nomen.
Der Präsident wird seine Entscheidung morgen verkünden.
„Verkündung“ wird sehr häufig mit einem Genitivobjekt verwendet, das angibt, WAS verkündet wird. Alternativ kann auch die Präposition „von“ mit dem Dativ stehen.
Die Verkündung des Wahlergebnisses verzögerte sich um Stunden.
Das Wort „Verkündung“ wird fast ausschließlich in formellen, offiziellen oder feierlichen Kontexten verwendet. Man findet es oft in der Rechts-, Verwaltungs- oder Kirchensprache.
Die Verkündung der neuen Verordnung erfolgte durch den Minister.
Ob eine offizielle Bekanntgabe oder eine religiöse Botschaft gemeint ist, erkennen Sie am Kontext. Wörter wie „Urteil“, „Gesetz“ oder „Ergebnisse“ deuten auf die formelle Bedeutung hin, während „Evangelium“ oder „Botschaft“ auf den religiösen Kontext verweisen.
Alle warteten auf die Verkündung des Siegers.
„die Veröffentlichung“ und „die Verkündung“ bedeuten beide, dass etwas öffentlich bekannt gemacht wird. „Veröffentlichung“ passt besonders zu Werken und Texten, zum Beispiel zu Büchern, Filmen, Musik oder Studien. „Verkündung“ klingt formeller und passt eher zu wichtigen offiziellen Entscheidungen, Gesetzen oder Urteilen. Man kann sie verwechseln, weil in beiden Fällen etwas an die Öffentlichkeit kommt. Praktisch gilt: Bei einem Werk sagt man eher „Veröffentlichung“, bei einer offiziellen Entscheidung eher „Verkündung“.

Vor der Verkündung des Urteils war es im Gerichtssaal sehr still.
Nach der Veröffentlichung des Romans gab die Autorin viele Interviews.