
verwurzeln
Bei Pflanzen: Wurzeln im Boden ausbilden und sich dadurch fest im Erdreich verankern.
Nach dem Umpflanzen braucht der Baum einige Zeit, um wieder gut zu verwurzeln.
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Bei Pflanzen: Wurzeln im Boden ausbilden und sich dadurch fest im Erdreich verankern.
Nach dem Umpflanzen braucht der Baum einige Zeit, um wieder gut zu verwurzeln.

Eine tiefe, feste Verbindung zu einem Ort, einer Gemeinschaft, einer Kultur oder einer Tradition haben und sich dort heimisch fühlen. Oft reflexiv oder als Partizip verwendet.
Obwohl sie viel reist, fühlt sie sich tief in ihrer Heimatstadt verwurzelt.
Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „ver-" und dem Nomen „Wurzel" zusammen. Die Vorsilbe „ver-" beschreibt hier den Prozess, Wurzeln zu bilden und fest zu werden.
Die Ideologie ist tief in der Gesellschaft verwurzelt.
„Verwurzeln" ist ein untrennbares Verb. Die Vorsilbe „ver-" bleibt in allen Zeitformen und Satzkonstruktionen fest mit dem Verbstamm verbunden.
Er hat sich nie wirklich in der neuen Stadt verwurzelt.
In der übertragenen Bedeutung wird oft die Form „verwurzelt sein" (Partizip II + sein) verwendet. Seltener wird es reflexiv gebraucht: „sich an einem Ort verwurzeln".
Meine Familie ist seit Generationen in diesem Dorf verwurzelt.
Häufige Adverbien, die die Stärke der Verbindung beschreiben, sind „tief", „fest" oder „stark". Man ist oft „in" einer Kultur, einer Tradition oder einer Region verwurzelt.
Dieser Brauch ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt.
Beide Verben können eine dauerhafte Verbindung zu einem Ort oder einer Gemeinschaft ausdrücken. „Sich verwurzeln“ betont, dass man sich dort heimisch fühlt und tief dazugehört. „Sich verankern“ hebt eher festen Halt oder eine sichere Position hervor; je nach gewünschter Nuance sind beide Wörter möglich.

Nach vielen Jahren hat sich Lena tief in der Gemeinde verwurzelt.
Nach vielen Jahren hat sich Lena fest in der Gemeinde verankert.