die Verzweiflung
Ein Zustand völliger Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit, in dem man keinen Ausweg mehr sieht.
In seiner Verzweiflung wusste er nicht mehr, was er tun sollte.

Verzweiflung
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Ein Zustand völliger Hoffnungslosigkeit und Mutlosigkeit, in dem man keinen Ausweg mehr sieht.
In seiner Verzweiflung wusste er nicht mehr, was er tun sollte.

„Verzweiflung“ gehört zum Verb „verzweifeln“ und dem Nomen „der Zweifel“. Die Vorsilbe „ver-“ verstärkt hier die Idee des Zweifels bis zur Hoffnungslosigkeit.
Er war am Verzweifeln, weil er keine Lösung fand.
Häufige Wendungen sind „in seiner/ihrer Verzweiflung“, „aus reiner Verzweiflung“ etwas tun oder jemanden „zur Verzweiflung bringen“.
Aus Verzweiflung rief sie mitten in der Nacht ihre beste Freundin an.
„Verzweiflung“ ist ein sehr starkes Wort, das einen Zustand völliger Hoffnungslosigkeit beschreibt. Es wird eher in ernsten oder dramatischen Kontexten verwendet.
Nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes ergriff sie die pure Verzweiflung.
„die Hoffnung“ und „die Verzweiflung“ stehen in einem klaren Gegensatz. Bei „Hoffnung“ glaubt man noch, dass etwas Positives passieren kann. Bei „Verzweiflung“ sieht man keinen Ausweg mehr und fühlt sich völlig mutlos. „Hoffnung“ passt also, wenn jemand innerlich noch Kraft hat. „Verzweiflung“ passt, wenn diese Kraft fast oder ganz fehlt.

Nach Stunden ohne Antwort rief er in seiner Verzweiflung noch einmal die Ärztin an.
Trotz der schlechten Nachricht verlor Maria die Hoffnung nicht.