der Vizekanzler
Der offizielle Stellvertreter des Bundeskanzlers in der Regierung der Bundesrepublik Deutschland oder Österreichs.
In der Koalitionsregierung stellt die kleinere Partei üblicherweise den Vizekanzler.

Vizekanzler
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Der offizielle Stellvertreter des Bundeskanzlers in der Regierung der Bundesrepublik Deutschland oder Österreichs.
In der Koalitionsregierung stellt die kleinere Partei üblicherweise den Vizekanzler.

Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „Vize-“ und dem Nomen „Kanzler“ zusammen. „Vize-“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Stellvertreter“. Es wird für viele stellvertretende Ämter verwendet, z.B. „Vizepräsident“.
Der Vizekanzler leitet die Kabinettssitzung, wenn der Kanzler abwesend ist.
In Deutschland und Österreich ist der Vizekanzler nicht nur Stellvertreter, sondern oft auch der Vorsitzende des kleineren Koalitionspartners in der Regierung. Das Amt hat daher auch eine hohe politische Bedeutung.
Der Vizekanzler ist gleichzeitig auch Außenminister.
Im Zusammenhang mit diesem Amt werden oft die Verben „sein“, „werden“ oder „ernennen“ benutzt. Man ist Vizekanzler, wird zum Vizekanzler oder wird zum Vizekanzler ernannt.
Nach der Wahl wurde sie zur Vizekanzlerin ernannt.
„der Kanzler“ und „der Vizekanzler“ gehören beide zur Regierung und sind deshalb leicht zu verwechseln. „Der Kanzler“ ist der Regierungschef. „Der Vizekanzler“ ist sein offizieller Stellvertreter. Das Wort „Vize-“ zeigt also: Diese Person ist nicht der Kanzler selbst, sondern übernimmt die Vertretung, wenn es nötig ist. Wenn man über die wichtigste Person der Regierung spricht, passt „Kanzler“. Wenn man die Stellvertretung meint, ist „Vizekanzler“ genauer.

Der Vizekanzler vertritt den Kanzler bei dem Treffen in Wien.
Am Montag trifft der Kanzler die Minister zu einer Sitzung.