der Volksmund
Bezeichnet die traditionelle, alltägliche Sprache und Ausdrucksweise der breiten Bevölkerung, oft in Form von Redewendungen, Sprichwörtern oder volkstümlichen Namen.
Im Volksmund wird das Gänseblümchen auch Tausendschön genannt.

Volksmund
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Bezeichnet die traditionelle, alltägliche Sprache und Ausdrucksweise der breiten Bevölkerung, oft in Form von Redewendungen, Sprichwörtern oder volkstümlichen Namen.
Im Volksmund wird das Gänseblümchen auch Tausendschön genannt.

Das Wort ist eine bildliche Zusammensetzung aus „Volk“ (die Leute) und „Mund“. Es meint also wörtlich „der Mund des Volkes“ und beschreibt, was die Menschen im Allgemeinen sagen oder wie sie etwas nennen.
Der Name der Pflanze ist nur im Volksmund gebräuchlich, nicht in der Botanik.
„Volksmund“ wird fast immer in der festen Wendung „im Volksmund“ verwendet. Diese leitet einen alternativen, umgangssprachlichen Namen oder eine Redewendung ein.
Frankfurt am Main wird im Volksmund auch „Mainhattan“ genannt.
Typische Sätze sind nach dem Muster „Etwas heißt im Volksmund ...“ oder „Im Volksmund sagt man, dass ...“ aufgebaut.
Im Volksmund sagt man, dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht.
„Dialekt“ und „Volksmund“ haben beide mit Sprache außerhalb der strengen Standardsprache zu tun. „Dialekt“ meint eine regionale Sprachform, zum Beispiel mit anderer Aussprache, anderen Wörtern oder anderer Grammatik. „Volksmund“ meint eher, wie Menschen traditionell oder im Alltag etwas nennen oder sagen, besonders in Sprichwörtern, Redewendungen oder volkstümlichen Namen. Die Wörter können verwirrend sein, weil beide nicht wie formelle Standardsprache klingen. Wenn es um eine Regionalsprache geht, passt „Dialekt“; wenn es um eine bekannte Redensart oder einen volkstümlichen Ausdruck geht, passt „Volksmund“.

Im Volksmund heißt die Pflanze auch Schlafmützchen.
Meine Großmutter spricht zu Hause oft Dialekt.