
satt
Das Gefühl, genug gegessen zu haben und nicht mehr hungrig zu sein.
Nach dem großen Stück Kuchen bin ich jetzt pappsatt.
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Das Gefühl, genug gegessen zu haben und nicht mehr hungrig zu sein.
Nach dem großen Stück Kuchen bin ich jetzt pappsatt.

Umgangssprachliche Wendung, die ausdrückt, dass man von etwas oder jemandem genug hat und genervt ist.
Ich habe deine ständigen Ausreden wirklich satt!

Beschreibt eine Farbe als intensiv, kräftig und tief.
Die Wiese leuchtete nach dem Regen in einem satten Grün.
In der Bedeutung „nicht mehr hungrig“ wird „satt“ fast immer als Prädikatsadjektiv verwendet. Man sagt also „Ich bin satt“, aber selten „ein satter Mensch“. Eine typische Konstruktion ist auch „sich satt essen“.
Danke für das Essen, ich bin satt.
Die Wendung „etwas satt haben“ bedeutet, dass man von etwas genervt ist. Die Struktur ist immer: Person + haben + Akkusativobjekt (was nervt) + satt. Diese Formulierung ist umgangssprachlich.
Ich habe das schlechte Wetter so satt!
Um eine Farbe als intensiv und kräftig zu beschreiben, wird „satt“ direkt vor die Farbe gestellt. Typische Kombinationen sind „sattes Grün“, „sattes Rot“ oder „sattes Blau“.
Der Himmel hatte ein sattes Blau.
Beim Essen können beide Wörter ausdrücken, dass man nichts mehr essen möchte. „Satt“ ist die neutrale Bezeichnung für genug gegessen. „Voll“ ist umgangssprachlicher und kann zusätzlich den Eindruck geben, dass der Magen unangenehm voll ist.

Nach dem großen Mittagessen bin ich satt und möchte keinen Nachtisch mehr.
Nach dem großen Mittagessen bin ich so voll, dass ich keinen Nachtisch mehr möchte.