
vorankommen
Fortschritte machen; sich weiterentwickeln oder einem Ziel nähern. Dies kann sich auf eine Arbeit, ein Projekt oder einen Lernprozess beziehen.
Ich komme mit meiner Bachelorarbeit gut voran und werde wohl pünktlich fertig.
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Fortschritte machen; sich weiterentwickeln oder einem Ziel nähern. Dies kann sich auf eine Arbeit, ein Projekt oder einen Lernprozess beziehen.
Ich komme mit meiner Bachelorarbeit gut voran und werde wohl pünktlich fertig.

Sich räumlich nach vorne bewegen, oft gegen einen Widerstand oder unter schwierigen Bedingungen.
Im dichten Stau auf der Autobahn kamen die Autos nur schrittweise voran.
„Vorankommen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „voran-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Wir kommen heute gut voran.
Da „vorankommen“ eine Form der Bewegung oder Veränderung beschreibt, wird das Perfekt immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet.
Bist du mit deinen Hausaufgaben gut vorangekommen?
Um zu sagen, in welchem Bereich man Fortschritte macht, verwendet man die Präposition „mit“ + Dativ. Typische Adverbien sind „gut“, „schnell“, „langsam“ oder „kaum“.
Wie kommst du mit deinem Deutschkurs voran?
Diese Bedeutung wird oft verwendet, um eine Bewegung gegen einen Widerstand zu beschreiben. Der Kontext ist häufig Verkehr (Stau), Wetter (Schnee, Sturm) oder schwieriges Gelände (Wald, Berge).
Im dichten Gedränge der Innenstadt kam man kaum voran.
Beide Wörter können Fortschritt bei einer Aufgabe ausdrücken. „Weiterkommen“ passt besonders, wenn man durch eine Lösung oder Hilfe eine Schwierigkeit überwindet und fortfahren kann, während „vorankommen“ den allgemeinen Fortschritt in Richtung eines Ziels betont. Wähle „weiterkommen“ bei einer Hürde, sonst oft „vorankommen“.

Mit dem neuen Plan kommen wir bei der Reparatur gut voran.
Mit dem Hinweis des Technikers kommen wir bei der Reparatur endlich weiter.