die Vorsehung
Eine höhere, oft als göttlich verstandene Macht, von der geglaubt wird, dass sie das Schicksal der Welt und der Menschen zum Guten lenkt.
Er war überzeugt, dass die Vorsehung ihn vor dem schweren Unfall bewahrt hatte.

Vorsehung
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Eine höhere, oft als göttlich verstandene Macht, von der geglaubt wird, dass sie das Schicksal der Welt und der Menschen zum Guten lenkt.
Er war überzeugt, dass die Vorsehung ihn vor dem schweren Unfall bewahrt hatte.

Das Wort setzt sich aus „vor-“ und „-sehung“ zusammen. Der Teil „-sehung“ leitet sich vom Verb „sehen“ ab. Die Vorsehung ist also wörtlich ein „Voraus-Sehen“ oder eine vorausschauende Planung durch eine höhere Macht.
Manche glauben, dass nichts zufällig geschieht und alles Vorsehung ist.
„Vorsehung“ ist ein Wort mit einem gehobenen, oft religiösen oder philosophischen Charakter. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird es eher selten verwendet.
In alten Romanen spielt der Glaube an die Vorsehung oft eine große Rolle.
Häufig wird das Wort in festen Wendungen gebraucht, zum Beispiel „an die Vorsehung glauben“ oder wenn man ein glückliches Ereignis kommentiert: „Das war die Vorsehung!“.
Dass er den Zug verpasst hat und so dem Unglück entging, war für ihn die reine Vorsehung.
„das Schicksal“ und „die Vorsehung“ haben beide mit der Idee zu tun, dass eine höhere Macht das Leben lenkt. „Schicksal“ ist allgemeiner: Es kann etwas Gutes oder Schlechtes meinen und muss nicht religiös sein. „Vorsehung“ klingt stärker religiös oder feierlich und meint meist eine höhere, oft göttliche Macht, die alles zu einem guten Ziel führt. Im Alltag benutzt man „Schicksal“ deutlich natürlicher. „Vorsehung“ passt eher in religiöse, literarische oder sehr ernste Zusammenhänge.

Er sah es als Vorsehung, dass die Familie rechtzeitig Hilfe bekam.
Daniel glaubte, dass ihr Treffen kein Zufall, sondern Schicksal war.