das Schicksal
Eine höhere Macht oder ein Verlauf von Ereignissen, der als vorherbestimmt und unabänderlich angesehen wird; das persönliche Los oder die Bestimmung.
Manche glauben, dass es Schicksal war, als sie ihren Partner trafen.

Schicksal
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Eine höhere Macht oder ein Verlauf von Ereignissen, der als vorherbestimmt und unabänderlich angesehen wird; das persönliche Los oder die Bestimmung.
Manche glauben, dass es Schicksal war, als sie ihren Partner trafen.

Das Wort „Schicksal“ ist mit dem Verb „schicken“ verwandt. Die Grundidee ist, dass das Schicksal etwas ist, das einem von einer höheren Macht „geschickt“ oder vorherbestimmt wird.
Er nahm sein Schicksal an, wie es kam.
„Schicksal“ wird oft mit starken Verben und Adjektiven kombiniert. Typische Wendungen sind „an das Schicksal glauben“, „sein Schicksal akzeptieren“, „ein tragisches Schicksal“ oder „das Schicksal herausfordern“.
Viele Menschen leiden unter einem schweren Schicksal.
Eine sehr häufige und positive Redewendung ist „sein Schicksal selbst in die Hand nehmen“. Sie bedeutet, aktiv sein Leben zu gestalten und sich nicht passiv leiten zu lassen.
Nach der Kündigung beschloss sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und eine eigene Firma zu gründen.
„das Glück“ und „das Schicksal“ können beide mit Dingen zu tun haben, die man nicht ganz selbst kontrolliert. „Glück“ meint dabei einen günstigen Zufall oder etwas Positives, das einem passiert. „Schicksal“ meint eher den ganzen Verlauf eines Lebens oder Ereignisse, die wie vorherbestimmt wirken. Es kann positiv sein, klingt aber oft ernst oder negativ. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Zufall und Leben zu tun haben. Wenn etwas gut ausgeht, sagt man oft „Glück“; wenn es um den großen Lebensweg oder unabänderliche Ereignisse geht, passt „Schicksal“ besser.

Nach dem Unfall musste er sein Schicksal neu annehmen.
Wir hatten Glück, dass der Zug noch nicht abgefahren war.