vorstellbar
So, dass man es sich im Geist ausmalen oder als Möglichkeit in Betracht ziehen kann; denkbar, erdenklich.
Eine Welt ohne Internet ist für junge Menschen kaum noch vorstellbar.

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So, dass man es sich im Geist ausmalen oder als Möglichkeit in Betracht ziehen kann; denkbar, erdenklich.
Eine Welt ohne Internet ist für junge Menschen kaum noch vorstellbar.

Das Wort ist aus dem Verb „sich etwas vorstellen“ und der Endung „-bar“ aufgebaut. Die Endung „-bar“ bedeutet „-able“ oder „-ible“ auf Englisch und zeigt an, dass etwas möglich ist. „Vorstellbar“ bedeutet also wörtlich, dass man es sich vorstellen kann.
Ein Leben ohne Strom ist für uns kaum vorstellbar.
Eine sehr häufige Konstruktion mit „vorstellbar“ beginnt mit „Es ist ...“. Darauf folgt oft ein Nebensatz mit „dass“ oder eine Infinitivkonstruktion mit „zu“.
Es ist durchaus vorstellbar, dass die Preise weiter steigen.
„Vorstellbar“ wird sehr oft mit Adverbien kombiniert, die den Grad der Möglichkeit beschreiben. Häufige Kombinationen sind „kaum vorstellbar“, „schwer vorstellbar“, „gut vorstellbar“ oder „nicht vorstellbar“.
Es ist gut vorstellbar, dass wir nächstes Jahr nach Italien reisen.
„möglich“ und „vorstellbar“ überschneiden sich, wenn etwas vielleicht passieren kann. „möglich“ sagt allgemein, dass etwas nicht ausgeschlossen ist. „vorstellbar“ betont stärker den Gedanken im Kopf: Man kann sich eine Situation vorstellen oder sie als Erklärung akzeptieren. Etwas kann vorstellbar sein, auch wenn noch nicht klar ist, ob es wirklich machbar ist. Im Alltag ist „möglich“ neutraler, „vorstellbar“ passt besonders bei Ideen, Plänen oder Erklärungen.

Nach dem Gespräch ist für sie auch ein Urlaub in den Bergen vorstellbar.
Bei der Arbeit ist ein späterer Start für das Projekt möglich.