Die Fähigkeit eines Menschen, sich Bilder, Situationen oder Konzepte im Geist zu erschaffen, die nicht real oder gegenwärtig sind. Sie ist die Grundlage für Kreativität und Fantasie.
beispiel
Gute Bücher regen die Vorstellungskraft der Leser an.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort ist aus „Vorstellung“ und „Kraft“ zusammengesetzt. Eine „Vorstellung“ ist hier ein mentales Bild, und „Kraft“ bedeutet Stärke oder Fähigkeit. Es ist also wörtlich die „Kraft, sich Dinge vorzustellen“.
BEISPIEL
Ein Architekt braucht viel Vorstellungskraft.
Typische Verben
Häufige Verben in Verbindung mit „Vorstellungskraft“ sind „haben“, „besitzen“, „brauchen“ oder „anregen“. Wenn etwas unvorstellbar ist, kann man sagen, es „übersteigt“ die Vorstellungskraft.
BEISPIEL
Die Schönheit der Landschaft überstieg meine Vorstellungskraft.
Typische Adjektive
Um die Vorstellungskraft zu beschreiben, werden oft Adjektive wie „lebhaft“, „blühend“, „groß“ oder „rege“ verwendet. Das Gegenteil wäre „wenig“ oder „keine“ Vorstellungskraft.
BEISPIEL
Kinder haben oft eine sehr lebhafte Vorstellungskraft.
Vergleichen mit
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Vorstellungskraft vs Vorstellung
„die Vorstellung“ und „die Vorstellungskraft“ gehören beide zum Denken im Kopf. „die Vorstellung“ ist eher ein einzelnes Bild, eine Idee oder ein Gedanke, den man sich macht. „die Vorstellungskraft“ ist die Fähigkeit, solche Bilder oder Situationen überhaupt im Kopf entstehen zu lassen. Man kann also eine bestimmte Vorstellung von einem Haus haben, aber dafür braucht man Vorstellungskraft. Lernende können die Wörter verwechseln, weil sie ähnlich aussehen. Als einfache Orientierung gilt: „Vorstellung“ ist das Ergebnis im Kopf, „Vorstellungskraft“ ist die Fähigkeit dazu.
Vorstellungskraft
Für diese Geschichte braucht man viel Vorstellungskraft, weil die Welt ganz anders ist als unsere.
Vorstellung
Eva hat eine klare Vorstellung davon, wie die neue Wohnung aussehen soll.