vorüber
Beschreibt, dass etwas zeitlich vergangen, beendet oder abgeschlossen ist.
Der Sturm ist endlich vorüber und die Sonne scheint wieder.

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Beschreibt, dass etwas zeitlich vergangen, beendet oder abgeschlossen ist.
Der Sturm ist endlich vorüber und die Sonne scheint wieder.

„Vorüber“ ist sehr häufig die Vorsilbe von trennbaren Verben wie „vorübergehen“ oder „vorüberfahren“. In Hauptsätzen steht die Vorsilbe am Satzende, in Nebensätzen und im Infinitiv bleibt sie mit dem Verb verbunden.
Ein Gewitter zieht gerade vorüber.
In der zeitlichen Bedeutung wird „vorüber“ fast immer mit dem Verb „sein“ verwendet. Die Struktur lautet: [Etwas] ist / war vorüber.
Die schlimmste Zeit ist jetzt vorüber.
In der räumlichen Bedeutung wird „vorüber“ oft mit der Präposition „an“ + Dativ kombiniert. So wird ausgedrückt, an welchem Ort oder welcher Person man vorbeigeht oder -fährt.
Er ist an mir vorübergegangen, ohne mich zu grüßen.
„vorbei“ und „vorüber“ können sehr ähnlich sein. Beide können sagen, dass etwas beendet ist, und beide können eine Bewegung an einem Ort entlang beschreiben. „vorbei“ ist im Alltag sehr häufig und klingt natürlich in vielen Situationen. „vorüber“ klingt oft etwas gehobener oder schriftlicher, besonders wenn es um Zeit geht. Bei Bewegung begegnet man „vorüber“ oft in Verben wie „vorübergehen“ oder „vorüberfahren“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil sie oft fast dasselbe meinen. Im Alltag ist „vorbei“ meist die sichere Wahl; „vorüber“ passt gut, wenn der Satz etwas formeller oder erzählender klingt.

Als der Krankenwagen vorüberfuhr, blieben die Leute kurz stehen.
Die Prüfung ist vorbei, und alle Schüler sind erleichtert.