
vorüber
Beschreibt, dass etwas zeitlich vergangen, beendet oder abgeschlossen ist.
Der Sturm ist endlich vorüber und die Sonne scheint wieder.
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Beschreibt, dass etwas zeitlich vergangen, beendet oder abgeschlossen ist.
Der Sturm ist endlich vorüber und die Sonne scheint wieder.

Beschreibt eine Bewegung, bei der jemand oder etwas an einem Ort oder einer Person vorbeigeht, -fährt oder -fliegt. Wird oft als Teil eines trennbaren Verbs verwendet, kann aber auch allein stehen.
Ich sah ihn am Fenster vorüber eilen.
„Vorüber“ ist sehr häufig die Vorsilbe von trennbaren Verben wie „vorübergehen“ oder „vorüberfahren“. In Hauptsätzen steht die Vorsilbe am Satzende, in Nebensätzen und im Infinitiv bleibt sie mit dem Verb verbunden.
Ein Gewitter zieht gerade vorüber.
In der zeitlichen Bedeutung wird „vorüber“ fast immer mit dem Verb „sein“ verwendet. Die Struktur lautet: [Etwas] ist / war vorüber.
Die schlimmste Zeit ist jetzt vorüber.
In der räumlichen Bedeutung wird „vorüber“ oft mit der Präposition „an“ + Dativ kombiniert. So wird ausgedrückt, an welchem Ort oder welcher Person man vorbeigeht oder -fährt.
Er ist an mir vorübergegangen, ohne mich zu grüßen.
Vorbei und vorüber können beide ausdrücken, dass eine Zeit, ein Ereignis oder ein Zustand beendet ist. Vorbei ist im Standarddeutsch die neutrale alltägliche Wahl. Vorüber wirkt bei dieser zeitlichen Verwendung oft gehobener und kann das Vergehen der Zeit stärker betonen.

Die schwere Zeit ist vorüber, schrieb Nina in ihrem Brief.
Die schwere Zeit ist vorbei, sagte Nina im Gespräch.