vorbei
Bezeichnet das Ende eines Zeitraums, eines Ereignisses oder eines Zustands; vergangen, beendet.
Die schlimmste Zeit ist jetzt vorbei.

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Bezeichnet das Ende eines Zeitraums, eines Ereignisses oder eines Zustands; vergangen, beendet.
Die schlimmste Zeit ist jetzt vorbei.

„Vorbei“ ist eine sehr häufige trennbare Vorsilbe für Verben der Bewegung. In Verben wie „vorbeikommen“, „vorbeigehen“ oder „vorbeifahren“ gibt „vorbei“ die Richtung an: an etwas oder jemandem entlang.
Kannst du später kurz bei mir vorbeikommen?
Um auszudrücken, dass etwas beendet oder vergangen ist, wird „vorbei“ fast immer zusammen mit dem Verb „sein“ verwendet. Das Subjekt ist dabei die Zeit oder das Ereignis.
Endlich ist die Prüfung vorbei!
Wenn eine Bewegung an einem Ort vorbeiführt, wird dieser Ort oft mit der Präposition „an“ und dem Dativ angegeben. Das Muster lautet: Verb + an + Ort (Dativ) + vorbei.
Jeden Morgen gehe ich auf dem Weg zur Arbeit an einem schönen Park vorbei.
„aus“ und „vorbei“ können beide bedeuten, dass etwas beendet ist. „aus“ benutzt man oft kurz und alltagssprachlich, besonders bei Schule, Licht, Geräten oder auch in festen Wendungen wie „Der Traum ist aus“. „vorbei“ betont stärker, dass ein Zeitraum, ein Ereignis oder ein Zustand zu Ende gegangen ist. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide mit Ende zu tun haben. Als Orientierung: Bei Ereignissen und Zeiten klingt „vorbei“ oft natürlicher; bei „Licht“, „Gerät“ oder „Schule“ hört man oft „aus“.

Nach zwei Stunden war die Prüfung endlich vorbei.
Ist der Unterricht schon aus?