
vorbei
Bezeichnet das Ende eines Zeitraums, eines Ereignisses oder eines Zustands; vergangen, beendet.
Die schlimmste Zeit ist jetzt vorbei.
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Bezeichnet das Ende eines Zeitraums, eines Ereignisses oder eines Zustands; vergangen, beendet.
Die schlimmste Zeit ist jetzt vorbei.

Drückt eine Bewegung aus, die an einem Punkt oder Ort entlangführt, ohne dort anzuhalten.
Der Zug fährt direkt am Fenster vorbei.
„Vorbei“ ist eine sehr häufige trennbare Vorsilbe für Verben der Bewegung. In Verben wie „vorbeikommen“, „vorbeigehen“ oder „vorbeifahren“ gibt „vorbei“ die Richtung an: an etwas oder jemandem entlang.
Kannst du später kurz bei mir vorbeikommen?
Um auszudrücken, dass etwas beendet oder vergangen ist, wird „vorbei“ fast immer zusammen mit dem Verb „sein“ verwendet. Das Subjekt ist dabei die Zeit oder das Ereignis.
Endlich ist die Prüfung vorbei!
Wenn eine Bewegung an einem Ort vorbeiführt, wird dieser Ort oft mit der Präposition „an“ und dem Dativ angegeben. Das Muster lautet: Verb + an + Ort (Dativ) + vorbei.
Jeden Morgen gehe ich auf dem Weg zur Arbeit an einem schönen Park vorbei.
Vorbei und dahin können beide sagen, dass eine Zeit oder ein Zustand beendet ist. Vorbei stellt vor allem das Ende fest. Dahin vermittelt zusätzlich oft, dass etwas verloren und nicht wiederzugewinnen ist, und passt deshalb bei bedauertem Verlust.

Nach dem letzten warmen Tag war der Sommer vorbei.
Nach dem letzten warmen Tag war der schöne Sommer dahin.