das Vorurteil
Eine vorgefasste, meist negative Meinung über eine Person oder eine Gruppe, die nicht auf eigener Erfahrung oder sachlichen Informationen beruht.
Es ist wichtig, Menschen ohne Vorurteile zu begegnen.

Vorurteil
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Eine vorgefasste, meist negative Meinung über eine Person oder eine Gruppe, die nicht auf eigener Erfahrung oder sachlichen Informationen beruht.
Es ist wichtig, Menschen ohne Vorurteile zu begegnen.

Das Wort setzt sich aus der Vorsilbe „vor-“ (bevor) und „das Urteil“ zusammen. Ein Vorurteil ist also wörtlich ein Urteil, das man sich bildet, bevor man die Fakten oder die Person kennt.
Sein Vorurteil entstand, bevor er die Person überhaupt kennengelernt hatte.
Wenn man ein Vorurteil gegen eine Person oder Gruppe hat, verwendet man die Präposition „gegen“ gefolgt vom Akkusativ.
Leider gibt es immer noch viele Vorurteile gegen Fremde.
„Vorurteil“ wird oft mit Verben wie „haben“, „abbauen“ oder „bekämpfen“ kombiniert. Man kann auch „voller Vorurteile sein“.
Die Organisation kämpft aktiv gegen Vorurteile in der Gesellschaft.
„das Urteil“ und „das Vorurteil“ haben beide mit einer Meinung über Menschen oder Situationen zu tun. Ein „Urteil“ kann eine normale persönliche Einschätzung sein, die man nach Erfahrung oder Information bildet. Ein „Vorurteil“ entsteht schon vorher oder ohne genug Wissen und ist meistens negativ. Die Wörter sind verwechselbar, weil sie ähnlich aussehen und beide eine Meinung ausdrücken. Wichtig ist der Anfang „Vor-“: Ein Vorurteil kommt zu früh und ist oft unfair. Ein Urteil kann begründet sein, ein Vorurteil eher nicht.

Nach dem Gespräch habe ich mein Vorurteil über die neue Kollegin bemerkt.
Nach dem Termin fällt der Gast sein Urteil über die Werkstatt.