die Wachsamkeit
Der Zustand, aufmerksam und beobachtend zu sein, um Gefahren, Fehler oder Veränderungen schnell zu erkennen und darauf reagieren zu können.
Dank der Wachsamkeit eines Nachbarn konnte der Einbruch verhindert werden.

Wachsamkeit
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Der Zustand, aufmerksam und beobachtend zu sein, um Gefahren, Fehler oder Veränderungen schnell zu erkennen und darauf reagieren zu können.
Dank der Wachsamkeit eines Nachbarn konnte der Einbruch verhindert werden.

„Wachsamkeit“ gehört zu einer Wortfamilie: Es ist das Nomen zum Adjektiv „wachsam“ (aufmerksam). Beide stammen vom Verb „wachen“ ab. Diese Verbindung hilft, die Bedeutung zu verstehen.
Ein guter Wachhund zeichnet sich durch seine Wachsamkeit aus.
Dieses Wort wird oft in Kontexten verwendet, in denen es um Sicherheit, Vorsicht und die Vermeidung von Gefahren geht. Es hat einen etwas formelleren Klang als „Aufmerksamkeit“.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit in der Innenstadt.
Häufige Formulierungen sind „zur Wachsamkeit mahnen/aufrufen“, „Wachsamkeit ist geboten“ oder „jemandes Wachsamkeit danken“.
Angesichts der steigenden Fallzahlen ist besondere Wachsamkeit geboten.
„Aufmerksamkeit“ und „Wachsamkeit“ haben beide damit zu tun, dass man geistig bei einer Sache ist und etwas bemerkt. „Aufmerksamkeit“ ist allgemeiner: Man konzentriert sich auf eine Person, eine Aufgabe oder ein Gespräch. „Wachsamkeit“ passt eher, wenn man bewusst aufpasst, weil etwas Gefährliches, ein Fehler oder eine Veränderung passieren könnte. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „aufmerksam sein“ ausdrücken. Als einfache Orientierung gilt: Bei Lernen, Zuhören oder Konzentration sagt man meist „Aufmerksamkeit“; bei Kontrolle, Gefahr oder Sicherheit eher „Wachsamkeit“.

In der Pause ist besondere Wachsamkeit nötig, damit kein Kind auf die Straße läuft.
Nach dem langen Gespräch ließ deine Aufmerksamkeit im Supermarkt langsam nach.