der Wachtmeister
Ein Dienstgrad für Beamte im mittleren Dienst bei der Polizei oder historisch im Militär.
Nach erfolgreicher Ausbildung wurde sie zur Polizeiwachtmeisterin ernannt.

Wachtmeister
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Ein Dienstgrad für Beamte im mittleren Dienst bei der Polizei oder historisch im Militär.
Nach erfolgreicher Ausbildung wurde sie zur Polizeiwachtmeisterin ernannt.

„Wachtmeister“ ist ein zusammengesetztes Wort aus „Wacht“ (von „wachen“) und „Meister“. Es beschreibt also wörtlich einen „Meister der Wache“.
Früher war der Wachtmeister eine Respektsperson im Dorf.
Der offizielle Dienstgrad (Bedeutung 1) wird in formellen Kontexten oder in offiziellen Dokumenten verwendet. Die umgangssprachliche Anrede (Bedeutung 2) findet man in informellen Gesprächen oder in älteren Geschichten.
Sein offizieller Titel lautet Polizeihauptwachtmeister.
Als allgemeine Bezeichnung für einen Polizisten gilt „Wachtmeister“ heute als veraltet. Eine direkte Anrede wie „Herr Wachtmeister“ kann altmodisch oder sogar ironisch klingen.
Mein Großvater erzählt oft Geschichten vom „Wachtmeister“ aus seiner Jugend.
„der Polizist“ und „der Wachtmeister“ können beide eine Person bei der Polizei meinen. „Polizist“ ist das normale und allgemeine Wort für einen männlichen Beamten der Polizei. „Wachtmeister“ kann ein bestimmter Dienstgrad sein oder umgangssprachlich einen Polizisten meinen, klingt dann aber oft veraltet. Lernende können die Wörter verwechseln, weil „Wachtmeister“ in Geschichten oder älteren Texten wie ein normales Wort für Polizist wirkt. Im heutigen Alltag ist „Polizist“ fast immer natürlicher. „Wachtmeister“ passt vor allem, wenn es wirklich um den Dienstgrad oder um eine ältere, umgangssprachliche Ausdrucksweise geht.

In dem alten Film spricht der Wachtmeister streng mit dem jungen Fahrer.
Als der Unfall passiert, ruft eine Zeugin sofort einen Polizisten.