wärmen
Etwas gezielt einer Wärmequelle aussetzen, um seine Temperatur zu erhöhen.
Ich wärme mir schnell die Suppe von gestern in der Mikrowelle.

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Etwas gezielt einer Wärmequelle aussetzen, um seine Temperatur zu erhöhen.
Ich wärme mir schnell die Suppe von gestern in der Mikrowelle.

Das Verb „wärmen“ gehört zur Wortfamilie von „warm“ (Adjektiv) und „die Wärme“ (Nomen). Alle Wörter beziehen sich auf eine angenehm hohe Temperatur.
Die Frühlingssonne wärmt schon angenehm.
„Wärmen“ kann auf drei Weisen verwendet werden: transitiv (man wärmt etwas), reflexiv (man wärmt sich) oder intransitiv (etwas wärmt von selbst).
Kannst du bitte die Milch für das Baby wärmen?
Wenn man etwas gezielt erhitzt, sind typische Objekte Speisen und Getränke. Häufige Kombinationen sind „eine Suppe wärmen“, „das Essen wärmen“ oder „seine Hände wärmen“.
Er wärmte seine kalten Hände an der heißen Tasse.
Wenn man sich selbst wärmt, wird die Wärmequelle oft mit den Präpositionen „an“ (+ Dativ) oder „in“ (+ Dativ) angegeben.
Die Wanderer wärmten sich am Lagerfeuer.
In dieser Bedeutung ist das Subjekt des Satzes die Quelle der Wärme, oft ein Kleidungsstück, eine Decke oder die Sonne. Das Verb beschreibt eine Eigenschaft dieser Sache.
Ein guter Schlafsack wärmt auch in kalten Nächten.
„kühlen“ und „wärmen“ sind Gegensätze, wenn es um Temperatur geht. „kühlen“ macht etwas oder den eigenen Körper kälter. „wärmen“ macht etwas oder den eigenen Körper wärmer, oft durch eine Wärmequelle wie Sonne, Heizung oder Feuer. Verwechseln kann man die Wörter, weil beide im Alltag oft mit dem Körper, Wetter oder Essen benutzt werden. Entscheidend ist die Richtung: Bei Hitze will man sich kühlen, bei Kälte will man sich wärmen.

Sie wärmt ihre Hände an der Tasse Tee.
Nach dem langen Spaziergang in der Sonne kühlen wir uns im Schatten.