wahrnehmbar
So beschaffen, dass etwas mit den Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen etc.) erfasst oder auf andere Weise bemerkt werden kann; erkennbar oder spürbar.
Der feine Duft der Blumen war im ganzen Raum wahrnehmbar.

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So beschaffen, dass etwas mit den Sinnen (Sehen, Hören, Fühlen etc.) erfasst oder auf andere Weise bemerkt werden kann; erkennbar oder spürbar.
Der feine Duft der Blumen war im ganzen Raum wahrnehmbar.

Das Wort ist eine Kombination aus dem Verb „wahrnehmen“ und der Endung „-bar“. Die Endung „-bar“ bedeutet, dass etwas möglich ist, ähnlich wie „-able“ im Englischen. „Wahrnehmbar“ heißt also wörtlich „etwas, das man wahrnehmen kann“.
Für das menschliche Ohr sind diese hohen Töne nicht wahrnehmbar.
„Wahrnehmbar“ wird oft mit Adverbien kombiniert, die den Grad der Erkennbarkeit beschreiben. Häufige Kombinationen sind „kaum wahrnehmbar“, „deutlich wahrnehmbar“, „klar wahrnehmbar“ oder „schwer wahrnehmbar“.
Nach dem Regen war eine kaum wahrnehmbare Verbesserung der Luftqualität zu spüren.
Um anzugeben, für wen etwas wahrnehmbar ist, verwendet man die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Diese Konstruktion ist sehr gebräuchlich.
Die Veränderung war nur für Experten wahrnehmbar.
„sichtbar“ und „wahrnehmbar“ bedeuten beide, dass man etwas bemerken kann. „sichtbar“ bezieht sich vor allem auf das Sehen: Man kann etwas mit den Augen erkennen. „wahrnehmbar“ ist weiter und kann auch Hören, Fühlen, Riechen oder ein allgemeines Bemerken meinen. Ein Geräusch, ein Geruch oder eine Veränderung kann also wahrnehmbar sein, aber nicht unbedingt sichtbar. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide „erkennbar“ bedeuten können. Praktisch gesagt: Für die Augen ist „sichtbar“ meist genauer. Für alle Sinne oder für einen allgemeinen Eindruck passt „wahrnehmbar“ besser.

Nach dem Öffnen der Flasche war der Geruch sofort wahrnehmbar.
Der Preis steht sichtbar auf dem Schild neben der Tür.