bemerkbar
So, dass etwas wahrgenommen, gesehen, gehört oder gefühlt werden kann; spürbar oder erkennbar.
Ein leichter Temperaturanstieg war bereits deutlich bemerkbar.

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So, dass etwas wahrgenommen, gesehen, gehört oder gefühlt werden kann; spürbar oder erkennbar.
Ein leichter Temperaturanstieg war bereits deutlich bemerkbar.

Das Wort ist aus dem Verb „bemerken“ (to notice) und der Endung „-bar“ zusammengesetzt. Die Endung „-bar“ bedeutet, dass etwas möglich ist. „Bemerkbar“ heißt also wörtlich „bemerk-bar“ oder „wahrnehmbar“.
Der Unterschied zwischen den beiden Versionen ist kaum bemerkbar.
Die Wendung „sich bemerkbar machen“ ist reflexiv. Das Reflexivpronomen „sich“ muss an das Subjekt angepasst werden. Es bedeutet, dass etwas spürbar oder erkennbar wird.
Ich mache mich durch Husten bemerkbar, wenn ich ins Zimmer komme.
Das Adjektiv „bemerkbar“ wird fast immer prädikativ verwendet, das heißt zusammen mit Verben wie „sein“ oder „werden“. Eine Verwendung direkt vor einem Nomen (attributiv) ist selten.
Die Verbesserung seiner Deutschkenntnisse ist deutlich bemerkbar.
Häufig machen sich abstrakte Dinge „bemerkbar“. Dazu gehören Symptome (z.B. Müdigkeit, Schmerz), Auswirkungen (z.B. der Klimawandel) oder Veränderungen (z.B. der technische Fortschritt).
Nach dem langen Spaziergang machte sich der Hunger bemerkbar.
„deutlich“ und „bemerkbar“ haben beide damit zu tun, dass man etwas wahrnehmen kann. „deutlich“ betont, dass etwas klar und gut erkennbar oder verständlich ist. „bemerkbar“ sagt eher, dass etwas überhaupt auffällt oder spürbar wird. Es muss nicht sehr klar sein, aber man merkt es. Oft benutzt man auch die Form „sich bemerkbar machen“, wenn eine Wirkung, ein Problem oder eine Person auf sich aufmerksam macht.

Nach der Arbeit macht sich die Müdigkeit deutlich bemerkbar.
Mara spricht langsam, damit alle die Erklärung deutlich verstehen.