der Wegfall
Das Aufhören der Existenz oder Gültigkeit von etwas; die Abschaffung oder Eliminierung.
Der Wegfall der staatlichen Förderung stellt viele Kulturprojekte vor große Probleme.

Wegfall
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Das Aufhören der Existenz oder Gültigkeit von etwas; die Abschaffung oder Eliminierung.
Der Wegfall der staatlichen Förderung stellt viele Kulturprojekte vor große Probleme.

„Der Wegfall“ leitet sich vom trennbaren Verb „wegfallen“ ab. Es besteht aus „weg“ (away) und „fallen“ (to fall). Das Wort beschreibt also bildlich, dass etwas „wegfällt“ und somit nicht mehr da ist oder nicht mehr gilt.
Viele befürchten, dass die Arbeitsplätze wegfallen werden.
Das Nomen „Wegfall“ wird sehr häufig mit einem Genitiv-Attribut verwendet, um zu präzisieren, was wegfällt. Alternativ kann auch die Präposition „von“ mit Dativ genutzt werden.
Der Wegfall der Subventionen traf die Bauern hart.
„Der Wegfall“ wird oft in wirtschaftlichen, politischen oder rechtlichen Zusammenhängen verwendet. Typische Verbindungen sind „der Wegfall von Arbeitsplätzen“, „der Wegfall einer Regelung“ oder „der Wegfall einer Gebühr“.
Der Wegfall der Grenzkontrollen erleichtert das Reisen in Europa.
„der Verlust“ und „der Wegfall“ können beide bedeuten, dass etwas nicht mehr da ist. „Verlust“ klingt oft persönlicher oder negativer: Man hatte etwas und vermisst es oder braucht es noch. „Wegfall“ ist sachlicher und meint, dass etwas aufhört, abgeschafft wird oder nicht mehr gilt, zum Beispiel eine Regel, ein Zuschuss oder ein Termin. Lernende können die Wörter verwechseln, weil in beiden Fällen etwas fehlt. „Verlust“ passt eher zu Besitz, Menschen, Geld oder wichtigen Dingen; „Wegfall“ passt eher zu Regeln, Angeboten, Leistungen oder Pflichten.

Der Wegfall der Buslinie macht den Weg zur Arbeit viel schwieriger.
Der Verlust ihres Handys war für Selma besonders ärgerlich.