weh tun / wehtun
Körperlichen oder seelischen Schmerz verursachen.
Pass auf, dass du dir nicht den Kopf stößt, das tut weh!

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Körperlichen oder seelischen Schmerz verursachen.
Pass auf, dass du dir nicht den Kopf stößt, das tut weh!

Das Verb „wehtun“ braucht immer ein Dativobjekt für die Person, die den Schmerz fühlt. Das, was den Schmerz verursacht, ist das Subjekt. Die Struktur ist: [Subjekt] tut [Dativ-Objekt] weh.
Mein Rücken tut mir weh.
„Wehtun“ verhält sich wie ein trennbares Verb. Im Hauptsatz steht „tun“ an der konjugierten Position und „weh“ am Ende des Satzes.
Mein Kopf tut schon den ganzen Tag weh.
„Oh weh!“ ist ein fester Ausruf, um Bedauern, Sorge oder kleines Unglück auszudrücken. Er steht meist am Anfang eines Satzes.
Oh weh, ich habe meinen Schlüssel drinnen vergessen!
„Wehtun“ beschreibt nicht nur körperlichen, sondern auch emotionalen Schmerz. In diesem Fall können zum Beispiel Worte, Erinnerungen oder Handlungen „wehtun“.
Seine unfreundlichen Worte haben mir sehr wehgetan.
„verletzen“ und „weh“ haben beide mit körperlichem oder seelischem Schmerz zu tun. „verletzen“ beschreibt meistens, dass jemand oder etwas einen Schaden verursacht: eine Wunde, eine Kränkung oder eine Beleidigung. „weh“ benutzt man vor allem in der Verbindung „weh tun“ oder „wehtun“, wenn etwas Schmerz verursacht oder wenn man den Schmerz spürt. Die Wörter können verwechselt werden, weil beide bei Schmerz passen. Praktisch gesagt: „verletzen“ betont den Schaden, „weh tun“ betont den Schmerz.

Nach dem Training tut Yara das Knie weh.
Beim Kochen habe ich mich am Messer verletzt.