das Leid
Großer seelischer oder körperlicher Schmerz, Kummer oder Unglück.
Die Flutkatastrophe verursachte unermessliches Leid in der Region.

Leid
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Großer seelischer oder körperlicher Schmerz, Kummer oder Unglück.
Die Flutkatastrophe verursachte unermessliches Leid in der Region.

Das Nomen „das Leid“ gehört zur Wortfamilie des Verbs „leiden“. Beide Wörter beschreiben einen Zustand von Schmerz, Kummer oder Unglück.
Viele Menschen leiden unter den Folgen des Krieges.
Als Nomen wird „Leid“ oft mit Verben wie „verursachen“, „lindern“, „ertragen“ oder „erfahren“ kombiniert. Es beschreibt oft eine große, schwere Belastung.
Diese Medikamente sollen das Leid der Patienten lindern.
In der Wendung „leidtun“ steht die Person, die Bedauern empfindet, immer im Dativ. Die feste Struktur lautet: „Es tut [Dativ-Person] leid“.
Tut es dir nicht leid, was du gesagt hast?
In der Wendung „etwas leid sein“ steht die Sache, von der man genug hat, im Akkusativ. Die Person, die so empfindet, ist das Subjekt des Satzes.
Ich bin diesen ständigen Lärm leid.
„das Glück“ und „das Leid“ stehen hier in einem klaren Gegensatz. „Glück“ meint einen Zustand von Freude und Zufriedenheit. „Leid“ meint großen seelischen oder körperlichen Schmerz. Beide Wörter können über starke menschliche Gefühle und Lebenssituationen sprechen, aber in entgegengesetzter Richtung: „Glück“ ist positiv, „Leid“ ist schwer und negativ.

Das Leid der Familie nach dem Unfall war groß.
Nach vielen schwierigen Jahren fand er endlich sein Glück.