
das Leid
Großer seelischer oder körperlicher Schmerz, Kummer oder Unglück.
Die Flutkatastrophe verursachte unermessliches Leid in der Region.
Leid
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Großer seelischer oder körperlicher Schmerz, Kummer oder Unglück.
Die Flutkatastrophe verursachte unermessliches Leid in der Region.

Bedauern oder Reue über etwas empfinden; Mitgefühl mit jemandem haben. Meist in der Form „es tut mir/dir/ihm leid“.
Es tut mir aufrichtig leid, dass ich dich verletzt habe.

Einer Sache überdrüssig sein; von etwas genug haben.
Ich bin es leid, immer wieder dieselbe Diskussion zu führen.
Das Nomen „das Leid“ gehört zur Wortfamilie des Verbs „leiden“. Beide Wörter beschreiben einen Zustand von Schmerz, Kummer oder Unglück.
Viele Menschen leiden unter den Folgen des Krieges.
Als Nomen wird „Leid“ oft mit Verben wie „verursachen“, „lindern“, „ertragen“ oder „erfahren“ kombiniert. Es beschreibt oft eine große, schwere Belastung.
Diese Medikamente sollen das Leid der Patienten lindern.
In der Wendung „leidtun“ steht die Person, die Bedauern empfindet, immer im Dativ. Die feste Struktur lautet: „Es tut [Dativ-Person] leid“.
Tut es dir nicht leid, was du gesagt hast?
In der Wendung „etwas leid sein“ steht die Sache, von der man genug hat, im Akkusativ. Die Person, die so empfindet, ist das Subjekt des Satzes.
Ich bin diesen ständigen Lärm leid.
„Leid“ und „Lied“ klingen gleich, bezeichnen aber ganz verschiedene Dinge. Das Leid meint großen Schmerz, Kummer oder Unglück, während das Lied ein Musikstück zum Singen ist. Im gesprochenen Deutsch zeigt erst der Zusammenhang, ob es um eine belastende Erfahrung oder um Musik geht.

Das Leid der Familie nach dem Unfall war lange zu spüren.
Das Lied der Familie nach dem Essen war im ganzen Haus zu hören.