wetten
Einen Geldbetrag auf den Ausgang eines ungewissen Ereignisses setzen, in der Hoffnung, bei richtigem Tipp einen Gewinn zu erzielen.
Ich wette 20 Euro darauf, dass diese Mannschaft das Spiel gewinnt.

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Einen Geldbetrag auf den Ausgang eines ungewissen Ereignisses setzen, in der Hoffnung, bei richtigem Tipp einen Gewinn zu erzielen.
Ich wette 20 Euro darauf, dass diese Mannschaft das Spiel gewinnt.

Wenn man auf den Ausgang eines Ereignisses wettet, verwendet man die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ. Damit wird das Objekt oder das Ereignis der Wette benannt.
Er wettet immer auf seine Lieblingsmannschaft.
In der umgangssprachlichen Bedeutung „sicher sein“ wird „wetten“ oft mit einem Nebensatz eingeleitet, der mit „dass“ beginnt. Das Verb „wetten“ steht dabei meist am Satzanfang, um die Überzeugung zu betonen.
Ich wette, dass er heute wieder zu spät zur Arbeit kommt.
Wenn der Einsatz der Wette kein Geld, sondern eine Sache oder eine Handlung ist, verwendet man die Präposition „um“ gefolgt vom Akkusativ.
Wir haben um eine Kiste Bier gewettet.
„spielen“ und „wetten“ können beide mit Geld und Glück zu tun haben. „Spielen“ ist dabei allgemeiner und meint die Teilnahme an einem Glücksspiel, zum Beispiel im Casino oder an einem Automaten. „Wetten“ ist genauer: Man setzt Geld auf den Ausgang eines ungewissen Ereignisses, zum Beispiel auf ein Fußballspiel oder ein Rennen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil man bei beiden gewinnen oder verlieren kann. Merke: Bei „wetten“ gibt es immer einen Tipp auf ein Ergebnis; bei „spielen“ geht es allgemeiner um das Glücksspiel selbst.

Sie wettet fünf Euro darauf, dass ihre Mannschaft gewinnt.
Im Urlaub hat Paul im Casino gespielt und Geld verloren.