
wider
Drückt aus, dass etwas gegen eine Person, Sache, Regel oder ein Prinzip gerichtet ist; es bedeutet „gegen“ oder „entgegen“ und steht mit dem Akkusativ.
Sein Verhalten war wider das Gesetz.
wider + Akkusativ
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Drückt aus, dass etwas gegen eine Person, Sache, Regel oder ein Prinzip gerichtet ist; es bedeutet „gegen“ oder „entgegen“ und steht mit dem Akkusativ.
Sein Verhalten war wider das Gesetz.

Gegen den eigenen Willen oder ohne eigene Zustimmung.
Sie musste wider Willen an der Diskussion teilnehmen.

Entgegen dem, was man erwartet hat.
Wider Erwarten bestand er die schwierige Prüfung.

Obwohl man etwas richtig weiß oder besser weiß, handelt oder behauptet man etwas anderes.
Er bestritt wider besseres Wissen seine Verantwortung.
Die Präposition „wider“ steht mit dem Akkusativ. Das sieht man besonders deutlich bei maskulinen Nomen und Possessivpronomen.
Er handelte wider den ausdrücklichen Wunsch seiner Eltern.
„Wider“ als selbstständige Präposition gehört eher zur gehobenen, schriftsprachlichen oder rechtssprachlichen Ausdrucksweise. In festen Verbindungen ist das Wort auch in allgemeinen Texten häufig.
Die Entscheidung wurde wider geltendes Recht getroffen.
„Wider Willen“ wird meist als adverbiale Ergänzung verwendet und beschreibt, unter welchen Umständen jemand etwas tut oder erlebt. Mit einem Possessivpronomen steht die Verbindung ebenfalls häufig: „wider seinen Willen“ oder „wider ihren Willen“.
Wider ihren Willen musste sie die Verantwortung übernehmen.
„Wider Erwarten“ kann am Satzanfang stehen und bezieht sich dann auf die gesamte folgende Aussage. Nach dieser Position steht das finite Verb direkt an zweiter Stelle.
Wider Erwarten gewann unser kleines Team das Finale.
„Wider besseres Wissen“ steht häufig bei Verben des Behauptens, Leugnens oder Handelns. Die Verbindung macht deutlich, dass jemand seine eigene bessere Kenntnis missachtet.
Sie behauptete wider besseres Wissen, von dem Fehler nichts gewusst zu haben.