winsen
Hohe, klagende oder jämmerliche Laute von sich geben. Oft wird es für Hunde verwendet, die Schmerz, Angst oder ein Bedürfnis ausdrücken.
Der kleine Hund winselte vor der verschlossenen Tür.

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Hohe, klagende oder jämmerliche Laute von sich geben. Oft wird es für Hunde verwendet, die Schmerz, Angst oder ein Bedürfnis ausdrücken.
Der kleine Hund winselte vor der verschlossenen Tür.

Das Verb „winseln“ wird fast immer für Tiere, insbesondere für Hunde, verwendet. Wenn es für Menschen benutzt wird, beschreibt es ein sehr leises, hohes und bemitleidenswertes Weinen, ähnlich wie bei einem kleinen Kind.
Der Welpe winselte, weil er seine Mutter vermisste.
„Winseln“ ist ein lautmalerisches Wort (Onomatopoetikum). Der Klang des Wortes selbst imitiert das hohe, klagende Geräusch, das es beschreibt.
Man hörte den Hund hinter der Tür leise winseln.
Um den Grund für das Winseln auszudrücken, verwendet man oft die Präposition „vor“ mit Dativ (für eine Ursache) oder „um“ mit Akkusativ (für ein Ziel).
Der Hund winselte vor Kälte.
„heulen“ und „winsen“ können beide Laute von Tieren beschreiben, besonders von Hunden oder Wölfen. „Heulen“ ist ein langer, lauter und klagender Laut. Man denkt dabei oft an einen Wolf oder Hund, der den Kopf hebt und lange ruft. „Winsen“ ist meist leiser, höher und klingt jämmerlich. Es zeigt oft Angst, Schmerz oder dass ein Hund etwas braucht. Verwechselbar sind die Wörter, weil beide klagend klingen können. Als einfache Orientierung: Ein Wolf heult in die Nacht; ein verletzter oder trauriger Hund winselt.

Der Hund winselte vor der Tür, weil er nach draußen wollte.
In der Ferne heulte ein Hund, und die Straße war ganz still.