die Witwe
Eine Frau, deren Ehemann gestorben ist und die nicht wieder geheiratet hat. Das männliche Gegenstück ist der Witwer.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte sie viele Jahre als Witwe in dem kleinen Haus am See.

Witwe
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Eine Frau, deren Ehemann gestorben ist und die nicht wieder geheiratet hat. Das männliche Gegenstück ist der Witwer.
Nach dem Tod ihres Mannes lebte sie viele Jahre als Witwe in dem kleinen Haus am See.

Das Wort gehört zu einer kleinen Wortfamilie. Die männliche Form ist „der Witwer“. Das dazugehörige Adjektiv lautet „verwitwet“.
Seit dem Tod seiner Frau ist er Witwer.
Um den Zustand des Witwe-Seins zu beschreiben, verwendet man oft die Verben „sein“ oder „bleiben“. Der Prozess wird mit dem Verb „werden“ ausgedrückt.
Sie wurde schon mit 40 Jahren Witwe.
Wenn „Witwe“ den Status oder die Rolle einer Person beschreibt (prädikative Verwendung), steht es oft ohne Artikel.
Ihre Großmutter war lange Zeit Witwe.
„Witwe“ und „Waise“ haben beide mit dem Tod in der Familie zu tun, aber sie bezeichnen verschiedene Personen. Eine „Witwe“ ist eine Frau, deren Ehemann gestorben ist. Eine „Waise“ ist ein Kind, dessen Eltern oder ein Elternteil gestorben sind. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide eine Person nach einem Verlust beschreiben und ähnlich klingen. Wichtig ist die Beziehung: Bei „Witwe“ geht es um Ehe, bei „Waise“ um Eltern und Kind.

Nach dem Tod ihres Mannes lebt die Witwe allein in der alten Wohnung.
Die Waise wächst seit zwei Jahren bei ihrer Tante auf.