
wogen
Sich in einer wellenartigen, schaukelnden Bewegung befinden. Typischerweise verwendet für Wasser, Getreidefelder oder große Menschenmengen.
Das Meer wogte heftig während des Sturms.
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Sich in einer wellenartigen, schaukelnden Bewegung befinden. Typischerweise verwendet für Wasser, Getreidefelder oder große Menschenmengen.
Das Meer wogte heftig während des Sturms.

In Bezug auf Gefühle, Diskussionen oder Kämpfe: stark und heftig hin und her schwanken.
Die Debatte im Parlament wogte stundenlang, ohne dass eine Einigung erzielt wurde.
Das Verb „wogen“ gehört zur gehobenen oder literarischen Sprache. Man findet es häufig in Gedichten, Romanen und bildhaften Beschreibungen, aber selten in der alltäglichen Umgangssprache.
Das goldene Kornfeld wogte sanft im Sommerwind.
Das Verb „wogen“ ist eng mit dem Nomen „die Woge“ verwandt, was eine große, hohe Welle bedeutet. Das Verb beschreibt also eine Bewegung, die an Wogen erinnert.
Hohe Wogen schlugen gegen die Klippen.
In seiner wörtlichen Bedeutung beschreibt „wogen“ eine wellenartige Bewegung. Typische Subjekte sind das Meer, ein Getreidefeld oder eine große Menschenmenge.
Die Fans wogten nach dem Sieg aus dem Stadion.
In der übertragenen Bedeutung wird „wogen“ für heftige, unentschiedene Auseinandersetzungen oder starke Emotionen verwendet. Häufige Subjekte sind hier eine Debatte, ein Kampf oder Gefühle.
Der Streit zwischen den Parteien wogte tagelang hin und her.
Sich wiegen und wogen beschreiben beide eine rhythmische Bewegung. Bei einzelnen Pflanzen oder Halmen steht wiegen gewöhnlich reflexiv mit sich. Wogen beschreibt besonders die flächige, wellenartige Bewegung eines ganzen Feldes, von Wasser oder einer großen Menschenmenge.

Das ganze Getreidefeld wogt im starken Wind wie eine Welle.
Die hohen Halme wiegen sich langsam im Wind.