Eine freundliche, positive und unterstützende Haltung oder Gesinnung gegenüber einer Person, einer Sache oder einem Vorhaben. Es drückt Sympathie und die Absicht aus, Gutes zu wollen oder zu fördern.
beispiel
Der Lehrer begegnete auch den schwächeren Schülern stets mit großem Wohlwollen.
Tipps
Wortzusammensetzung
Das Wort setzt sich aus „wohl“ (gut) und „wollen“ zusammen. Es beschreibt also wörtlich den Willen, jemandem oder etwas Gutes zu tun.
BEISPIEL
Er handelte stets im Wohlwollen seiner Mitarbeiter.
Register und Stil
„Wohlwollen“ gehört zur gehobenen Sprache und wird vor allem in formellen oder schriftlichen Kontexten verwendet. Es klingt höflich und etwas distanziert.
BEISPIEL
Wir danken Ihnen für Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützung.
Typische Verbindungen
Man kann jemandem „mit Wohlwollen begegnen“, sein „Wohlwollen zeigen“ oder das „Wohlwollen“ einer Person „genießen“ oder „verlieren“.
BEISPIEL
Sie begegnete dem neuen Projekt mit großem Wohlwollen.
Vergleichen mit
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Wohlwollen vs Güte
„die Güte“ und „das Wohlwollen“ haben beide mit einer freundlichen Haltung gegenüber anderen zu tun. „Güte“ beschreibt eher eine Eigenschaft eines Menschen: jemand ist freundlich, nachsichtig und will anderen nichts Böses. „Wohlwollen“ beschreibt stärker die positive Haltung zu einer bestimmten Person, Sache oder Idee. Man zeigt Wohlwollen, wenn man etwas unterstützt oder jemandem freundlich gegenübersteht. „Güte“ klingt oft persönlicher und moralischer, „Wohlwollen“ passt eher, wenn es um Zustimmung, Unterstützung oder eine günstige Einstellung geht.
Wohlwollen
Das neue Projekt braucht das Wohlwollen der Eltern und der Lehrer.
Güte
Die Güte der alten Nachbarin hat viele Menschen im Haus beeindruckt.