die Sympathie
Ein Gefühl der Zuneigung und des Wohlwollens gegenüber einer Person, das dazu führt, dass man sie mag.
Ich hatte von Anfang an eine große Sympathie für meine neue Kollegin.

Sympathie
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Ein Gefühl der Zuneigung und des Wohlwollens gegenüber einer Person, das dazu führt, dass man sie mag.
Ich hatte von Anfang an eine große Sympathie für meine neue Kollegin.

Obwohl es ähnlich klingt, bedeutet „Sympathie“ nicht immer dasselbe wie das englische „sympathy“. Im Deutschen beschreibt es oft einfach nur, dass man eine Person mag (Zuneigung), während „sympathy“ meist Mitgefühl in einer schlechten Situation bedeutet.
Ich finde, der neue Chef ist eine gute Wahl, ich habe sofort Sympathie für ihn empfunden.
Das Wort enthält den Stamm „-pathie“, der „Gefühl“ oder „Leiden“ bedeutet. Diesen Stamm finden Sie auch in Wörtern wie „Antipathie“ (Abneigung), „Empathie“ (Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen) und „Apathie“ (Teilnahmslosigkeit).
Seine Antipathie gegen laute Musik ist bekannt.
Wenn Sie ausdrücken wollen, dass Sie jemanden mögen, ist die feste Struktur „Sympathie für jemanden haben“ oder „Sympathie für jemanden empfinden“. Die Präposition „für“ wird immer vom Akkusativ gefolgt.
Sie hat eine große Sympathie für Menschen, die ehrlich sind.
Im Kontext von Unglück, Leid oder Opfern bedeutet „Sympathie“ Mitgefühl. Typische Verben in diesem Zusammenhang sind „seine Sympathie zeigen“ oder „seine Sympathie ausdrücken“.
Der Politiker drückte den Familien der Opfer seine tiefe Sympathie aus.
„die Liebe“ und „die Sympathie“ beschreiben beide positive Gefühle gegenüber einer Person. „Liebe“ ist aber viel stärker und tiefer. Sie meint eine enge emotionale Bindung, zum Beispiel in der Familie oder in einer Partnerschaft. „Sympathie“ bedeutet eher, dass man jemanden mag und ein gutes Gefühl bei dieser Person hat. Das kann schon nach einem kurzen Gespräch entstehen. Lernende können die Wörter verwechseln, weil beide Zuneigung ausdrücken. Wenn das Gefühl noch leicht oder allgemein ist, passt „Sympathie“. Wenn es sehr tief und persönlich ist, sagt man eher „Liebe“.

Schon beim ersten Gespräch hatte Lisa große Sympathie für die neue Kollegin.
Nach vielen Jahren ist ihre Liebe immer noch sehr stark.