die Würde
Der innere Wert und der Anspruch auf Achtung, der jedem Menschen von Natur aus zukommt.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Würde
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Der innere Wert und der Anspruch auf Achtung, der jedem Menschen von Natur aus zukommt.
Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Das Nomen „die Würde“ ist die Basis für das Adjektiv „würdig“ (wert, etwas zu erhalten) und das Verb „würdigen“ (jemanden ehren oder anerkennen). Alle Wörter der Familie beziehen sich auf Wert und Achtung.
Sein Verhalten war eines Königs nicht würdig.
Der Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ ist der erste Artikel des deutschen Grundgesetzes. Er ist ein zentraler Wert in der deutschen Gesellschaft und wird oft zitiert.
In der Debatte wurde oft auf die Würde des Menschen verwiesen.
Im Zusammenhang mit dem inneren Wert eines Menschen wird „Würde“ oft mit Verben wie „wahren“, „achten“ oder „verletzen“ verwendet.
Es ist wichtig, auch in schwierigen Situationen die Würde des anderen zu achten.
Wenn es um eine Haltung geht, wird „Würde“ oft mit Verben des Ertragens oder Zeigens kombiniert. Typische Ausdrücke sind „seine Würde bewahren“ oder etwas „mit Würde tragen“.
Trotz der falschen Anschuldigungen bewahrte er seine Würde.
In der Bedeutung eines hohen Amtes oder Titels wird „Würde“ oft im Plural („Würden“) verwendet. Es ist eine formelle und eher seltene Verwendung.
Er bekleidete im Laufe seines Lebens viele öffentliche Würden.
„der Titel“ und „die Würde“ können beide eine besondere Stellung oder ein hohes Amt bezeichnen. „Titel“ ist dabei die offizielle Bezeichnung, zum Beispiel ein akademischer Grad oder eine berufliche Position. „Würde“ meint in diesem Zusammenhang eher ein hohes Amt oder eine ehrenvolle Stellung und klingt formeller. Oft hört man es in festen Verbindungen wie „Titel und Würden“. Lernende können die Wörter verwechseln, weil sie beide mit Ansehen zu tun haben. Im Alltag ist „Titel“ viel häufiger und konkreter; „Würde“ passt eher zu feierlichen oder offiziellen Kontexten.

Mit der neuen Würde übernahm er auch mehr Verantwortung.
Nach der Prüfung darf sie den akademischen Titel offiziell führen.