sich wundern
Erstaunt oder überrascht sein, weil etwas unerwartet, ungewöhnlich oder schwer zu verstehen ist. Oft mit der Präposition „über“ oder einem „dass“-Satz verwendet.
Ich wundere mich, dass er die Einladung angenommen hat.

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Erstaunt oder überrascht sein, weil etwas unerwartet, ungewöhnlich oder schwer zu verstehen ist. Oft mit der Präposition „über“ oder einem „dass“-Satz verwendet.
Ich wundere mich, dass er die Einladung angenommen hat.

Das Verb „wundern“ ist eng mit dem Nomen „das Wunder“ (miracle) und dem Adjektiv „wunderbar“ (wonderful) verwandt. Alle Wörter haben mit Erstaunen und etwas Besonderem zu tun.
Es ist ein Wunder, dass bei dem Unfall niemand verletzt wurde.
Die häufigste Form ist reflexiv: „sich wundern“. Das Reflexivpronomen (mich, dich, sich, uns, euch, sich) ist dabei obligatorisch.
Du wunderst dich bestimmt über meinen Anruf.
Der Grund für das Erstaunen wird meist mit der Präposition „über“ (+ Akkusativ) oder einem Nebensatz mit „dass“ oder einem Fragewort (wie, warum, wo) angeschlossen.
Ich wundere mich über das seltsame Geräusch.
Die nicht-reflexive Form wird fast immer unpersönlich mit „es“ als Subjekt verwendet: „Es wundert mich/dich/ihn...“. Hier ist die Person, die sich wundert, das Objekt des Satzes.
Es wundert mich nicht, dass er die Prüfung nicht bestanden hat.
„überraschen“ und „wundern“ haben beide mit etwas Unerwartetem zu tun. „Überraschen“ beschreibt meist die Ursache: Eine Nachricht, eine Person oder ein Ereignis trifft jemanden unerwartet. „Sich wundern“ beschreibt eher die Reaktion: Man ist erstaunt oder versteht etwas nicht sofort. Deshalb sagt man oft „Ich wundere mich über ...“ oder „Ich wundere mich, dass ...“. Lernende verwechseln die Wörter leicht, weil beide mit Erstaunen verbunden sind. Merksatz: Etwas überrascht dich, und danach wunderst du dich vielleicht darüber.

Beim Frühstück wundere ich mich, dass mein Handy plötzlich aus ist.
Lena überrascht ihren Bruder mit einer kleinen Feier.