
die Zeit
Die physikalische oder philosophische Dimension, in der Ereignisse nacheinander stattfinden und die als Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wahrgenommen wird.
Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man Spaß hat.
Zeit
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Die physikalische oder philosophische Dimension, in der Ereignisse nacheinander stattfinden und die als Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wahrgenommen wird.
Die Zeit vergeht wie im Flug, wenn man Spaß hat.

Genügend freie Momente zur Verfügung haben, um etwas zu tun; nicht beschäftigt sein.
Hast du morgen Zeit, mir beim Umzug zu helfen?

Ein bestimmter, begrenzter Abschnitt auf der Zeitachse, zum Beispiel eine Epoche, eine Jahreszeit oder die Dauer einer Aktivität.
Während meiner Schulzeit habe ich viel gelernt.

Ein bestimmter Zeitpunkt, der oft mit einer Uhr gemessen wird; die Uhrzeit.
Es ist Zeit, zur Arbeit zu gehen.

Eine feste Wendung, die „gegenwärtig“ oder „im Moment“ bedeutet. Wird oft auch als „derzeit“ geschrieben.
Zur Zeit ist die Hauptstraße wegen Bauarbeiten gesperrt.

Drückt aus, dass etwas allmählich oder im Laufe eines längeren Zeitraums geschieht; nach und nach.
Mit der Zeit wird die Wunde von selbst heilen.

Eine grammatische Kategorie des Verbs, die angibt, wann eine Handlung stattfindet (z.B. Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft).
In welchem Satz steht das Verb in der falschen Zeit?
Das Wort „Zeit“ ist die Basis für sehr viele zusammengesetzte Nomen im Deutschen. Wenn du „Zeit“ in einem langen Wort siehst, hat es oft mit Dauer, einem Zeitpunkt oder einer Periode zu tun, z.B. in „Zeitdruck“, „Zeitschrift“ oder „Zeitplan“.
Wegen des hohen Zeitdrucks haben wir viele Fehler gemacht.
Je nach Präposition ändert sich die Bedeutung: „in der Zeit“ (während), „mit der Zeit“ (allmählich), „zur Zeit“ (jetzt), „seit einiger Zeit“ (beginnend in der Vergangenheit). Achte auf die korrekte Präposition, um die richtige zeitliche Beziehung auszudrücken.
Mit der Zeit gewöhnt man sich an fast alles.
Wenn du ausdrücken möchtest, wofür du Zeit hast, verwendest du die Präposition „für“ gefolgt vom Akkusativ. Das gilt auch für die Verneinung „keine Zeit haben für“.
Ich habe leider keine Zeit für ein langes Gespräch.
Die Wendung „Es ist Zeit, ... zu ...“ wird sehr häufig verwendet, um auszudrücken, dass ein bestimmter Moment für eine Handlung gekommen ist. Dem Ausdruck folgt eine Infinitivkonstruktion mit „zu“.
Es ist Zeit, die Koffer zu packen.
Wenn die Wendung „zur Zeit“ am Satzanfang steht, folgt direkt danach das konjugierte Verb. Das Subjekt des Satzes rückt dann auf die dritte Position.
Zur Zeit arbeite ich von zu Hause aus.
Die Wendung „mit der Zeit“ beschreibt immer einen langsamen, allmählichen Prozess der Veränderung oder Entwicklung. Es bedeutet nicht „pünktlich“.
Deine Deutschkenntnisse werden mit der Zeit immer besser werden.
Wenn das Wort „Zeit“ im Kontext von Grammatik, Verben oder Sätzen (z.B. mit Wörtern wie „Präsens“, „Perfekt“, „Vergangenheit“) auftaucht, ist die grammatische Zeitform (Tempus) gemeint.
Bitte schreibe den nächsten Satz in einer anderen Zeit.
Die Zeit bezeichnet hier verfügbare freie Zeit, in der man etwas erledigen kann. Der Moment ist dagegen ein sehr kurzer Zeitraum oder eine kurze Gelegenheit. Wer allgemein nicht beschäftigt ist, hat Zeit; für eine kurze Unterbrechung oder Gelegenheit passt ein Moment.

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