die Zivilcourage
Der Mut, sich für die eigenen Überzeugungen oder für die Rechte anderer einzusetzen, auch wenn man dadurch Nachteile oder Widerstand erfährt.
Der Passant zeigte Zivilcourage, als er bei dem Überfall einschritt.

Zivilcourage
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Der Mut, sich für die eigenen Überzeugungen oder für die Rechte anderer einzusetzen, auch wenn man dadurch Nachteile oder Widerstand erfährt.
Der Passant zeigte Zivilcourage, als er bei dem Überfall einschritt.

„Zivilcourage“ ist ein zusammengesetztes Wort aus „zivil“ (bürgerlich) und „Courage“ (Mut, aus dem Französischen). Es bedeutet also wörtlich „Bürgermut“.
Zivilcourage ist eine wichtige Eigenschaft in einer demokratischen Gesellschaft.
„Zivilcourage“ wird fast immer mit den Verben „zeigen“ oder „beweisen“ verwendet. Man kann auch sagen, dass jemand „Zivilcourage hat“ oder dass sie ihm „fehlt“.
Er hat große Zivilcourage bewiesen, als er dem Opfer half.
„Zivilcourage“ ist ein nicht zählbares Nomen. Es wird daher meist ohne Artikel verwendet, wenn man allgemein darüber spricht.
Es braucht Zivilcourage, um gegen die Meinung der Mehrheit zu sprechen.
„der Mut“ und „die Zivilcourage“ haben beide mit tapferem Verhalten zu tun. „Mut“ ist das allgemeine Wort: Man braucht Mut bei Gefahr, Angst oder schwierigen Entscheidungen. „Zivilcourage“ ist spezieller. Sie bedeutet Mut im sozialen oder öffentlichen Leben, wenn man für andere Menschen, für Gerechtigkeit oder für seine Überzeugung einsteht. Lernende können die Wörter verwechseln, weil Zivilcourage immer eine Art Mut ist. Aber nicht jeder Mut ist Zivilcourage: Für eine Prüfung oder eine Operation sagt man eher „Mut“, bei Eingreifen gegen Ungerechtigkeit eher „Zivilcourage“.

Die Frau zeigte Zivilcourage, als sie im Bus gegen die Beleidigung einschritt.
Nach langer Angst fand Max den Mut, mit der Ärztin zu sprechen.