zusammenbrechen
Körperlich die Kräfte verlieren und zu Boden stürzen, oft aufgrund von Erschöpfung, Krankheit oder einer starken Emotion.
Nach dem Marathon ist der Läufer völlig erschöpft zusammengebrochen.

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Körperlich die Kräfte verlieren und zu Boden stürzen, oft aufgrund von Erschöpfung, Krankheit oder einer starken Emotion.
Nach dem Marathon ist der Läufer völlig erschöpft zusammengebrochen.

„Zusammenbrechen“ ist ein trennbares Verb. Die Vorsilbe „zusammen-“ steht im Hauptsatz am Ende. In Nebensätzen und im Infinitiv mit „zu“ bleibt das Verb zusammen.
Der Patient brach plötzlich zusammen.
Das Perfekt von „zusammenbrechen“ wird immer mit dem Hilfsverb „sein“ gebildet. Es beschreibt eine plötzliche Veränderung des Zustands oder Ortes.
Das Kartenhaus ist sofort zusammengebrochen.
Der Kontext macht klar, welche Bedeutung gemeint ist. Handelt das Subjekt von einer Person, ist meist ein körperlicher oder emotionaler Kollaps gemeint. Handelt es von einem Bauwerk oder System, ist ein struktureller Einsturz gemeint.
Der Läufer brach im Ziel zusammen. (körperlich)
In der Bedeutung „einstürzen“ wird „zusammenbrechen“ oft für abstrakte Systeme verwendet. Typische Subjekte sind „die Wirtschaft“, „der Verkehr“, „die Kommunikation“ oder „ein Imperium“.
Während des Stromausfalls ist die gesamte Kommunikation zusammengebrochen.
„ertragen“ und „zusammenbrechen“ bilden einen klaren Gegensatz. Wer etwas erträgt, hält eine Belastung aus und macht weiter. Wer zusammenbricht, kann die Belastung nicht mehr halten: körperlich, seelisch oder bei Dingen und Systemen auch praktisch. „ertragen“ zeigt also Stabilität trotz Druck. „zusammenbrechen“ zeigt den Punkt, an dem diese Stabilität endet.

Nach vielen Stunden ohne Pause brach Karim plötzlich zusammen.
Wir ertragen die Hitze im kleinen Zimmer nur mit offenem Fenster.