der Mut
Die Fähigkeit und Bereitschaft, trotz Angst oder Gefahr etwas Schwieriges oder Riskantes zu tun; Tapferkeit.
Es erforderte viel Mut, dem Chef die eigene Meinung zu sagen.

Mut
Loading your saved state.
Die Fähigkeit und Bereitschaft, trotz Angst oder Gefahr etwas Schwieriges oder Riskantes zu tun; Tapferkeit.
Es erforderte viel Mut, dem Chef die eigene Meinung zu sagen.

„Der Mut“ gehört zu einer Wortfamilie. Das zugehörige Adjektiv ist „mutig“ (tapfer). Das Verb „jemanden ermutigen“ bedeutet, jemandem Mut zu machen.
Sie ist ein sehr mutiges Mädchen.
„Mut“ ist ein unzählbares Nomen und wird oft ohne Artikel verwendet, besonders in der festen Verbindung „Mut haben“. Man sagt also „Er hat Mut“, nicht „Er hat einen Mut“.
Man braucht viel Mut, um vor so vielen Menschen zu sprechen.
Es gibt mehrere feste Wendungen mit „Mut“. Häufig sind „Mut fassen“ (sich überwinden), „jemandem Mut machen“ (jemanden bestärken) und „seinen ganzen Mut zusammennehmen“.
Nach dem Schock musste sie erst wieder Mut fassen.
Diese Wendung wird typischerweise mit einer Infinitivkonstruktion mit „zu“ fortgesetzt. Sie folgt dem Muster: „den Mut haben, etwas zu tun“.
Er hatte nicht den Mut, die Wahrheit zu sagen.
„die Angst“ und „der Mut“ stehen oft im Gegensatz. „Angst“ ist das unangenehme Gefühl, wenn man sich bedroht fühlt oder sich vor etwas fürchtet. „Mut“ bedeutet, dass man trotz Angst etwas Schwieriges oder Riskantes tut. Mut heißt also nicht unbedingt, keine Angst zu haben. Oft zeigt man gerade dann Mut, wenn man Angst spürt und trotzdem handelt.

Das Team hat den Mut, dem Chef ehrlich seine Meinung zu sagen.
Vor der Prüfung spürt Lena große Angst.