
zornig
Von starkem Ärger oder Wut erfüllt sein und dies auch zeigen. Es ist eine stärkere Emotion als nur „böse“ zu sein.
Sein Gesicht war zornig, als er von dem Betrug erfuhr.
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Von starkem Ärger oder Wut erfüllt sein und dies auch zeigen. Es ist eine stärkere Emotion als nur „böse“ zu sein.
Sein Gesicht war zornig, als er von dem Betrug erfuhr.
Das Adjektiv „zornig“ leitet sich direkt vom Nomen „der Zorn“ ab, was „Wut“ oder „Groll“ bedeutet. „Zorn“ beschreibt eine starke, oft als gerechtfertigt empfundene Wut.
Sein Zorn war so groß, dass er nicht mehr sprechen konnte.
Um den Grund oder die Person zu nennen, auf die sich der Zorn richtet, verwendet man die Präposition „auf“ gefolgt vom Akkusativ.
Sie war zornig auf die lauten Nachbarn.
Häufige Kombinationen sind „zornig werden“ (den Zustand erreichen) und „jemanden zornig machen“ (den Zustand bei jemand anderem auslösen). Auch „ein zorniger Blick“ ist eine typische Wendung.
Seine respektlose Antwort machte den Chef zornig.
Beide Wörter beschreiben starken Ärger. „Wütend“ ist die gewöhnliche alltagssprachliche Bezeichnung für dieses Gefühl, während „zornig“ gehobener und oft schriftsprachlicher wirkt; zusätzlich kann es moralische Empörung andeuten. Im Alltag passt meist „wütend“, in feierlicheren Aussagen eher „zornig“.

Der Richter blickte zornig auf den Angeklagten, der seine Tat nicht bereute.
Der Kunde war wütend, weil die Lieferung wieder zu spät angekommen war.